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Malta: Ungeimpfte dürfen doch einreisen - mit Quarantäne

München, 15.07.2021 | 12:27 | soe

Malta rudert bei der Verschärfung seiner Einreisebestimmungen zurück. Nach ersten Plänen wollte die maltesische Regierung Personen ohne Corona-Impfschutz die Einreise ab Mitte Juli gänzlich verbieten, nun wurde die Verordnung diesbezüglich abgeändert. Demnach ist auch Ungeimpften die Einreise nach Malta aus EU-Staaten weiterhin erlaubt, sie müssen jedoch fortan eine Quarantäne von 14 Tagen einhalten.


Malta
Malta gestattet auch Ungeimpften weiterhin die Einreise, belegt sie aber mit einer Quarantänepflicht.
Seit dem 14. Juli wird von allen Einreisenden ab zwölf Jahren der Nachweis über ein in einem EU-Mitgliedsland ausgestelltes digitales COVID-Zertifikat der EU verlangt. Es muss einen vollständigen Impfschutz nachweisen, der vor mindestens 14 Tagen und mit von der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA zugelassenen Impfstoffen erlangt wurde. Kreuzimpfungen werden anerkannt, sofern beide Wirkstofftypen eine EMA-Zulassung besitzen. Reisende haben die Wahl, ob sie ihren Nachweis ausgedruckt in Papierform oder digital, beispielsweise auf dem Smartphone, vorweisen. Genesungsnachweise akzeptiert Malta hingegen nicht.
 
Quarantäne für Ungeimpfte
 
Personen ohne gültigen Impfschutz dürfen entgegen erster Pläne ebenfalls weiterhin nach Malta einreisen, unterliegen nach der Ankunft jedoch einer 14-tägigen Quarantänepflicht. Die Isolationszeit muss in einem Hotel verbracht werden, die Kosten dafür sind von den Reisenden selbst zu tragen. Wie die Lokalzeitung Malta Today am 14. Juli schrieb, beläuft sich der Preis für den zweiwöchigen Aufenthalt im Quarantänehotel auf mindestens 1.400 Euro pro Zimmer. Ausgenommen von der Quarantäne- und Impfnachweispflicht sind Kinder unter elf Jahren. Unter Fünfjährige müssen keinerlei Bedingungen erfüllen, zwischen fünf und elf Jahren ist ein negativer und höchstens 72 Stunden alter PCR-Test vorgeschrieben.
 
Einreisestopp für Ungeimpfte gekippt
 
Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne hatte die Grenzschließung für Ungeimpfte am 9. Juli angekündigt, nachdem die Infektionszahlen in dem Inselstaat wieder stark angestiegen waren. Mit der neuen, abgemilderten Regelung reagiert Malta nun auf breite internationale Kritik, die unter anderem von der EU-Kommission an den ursprünglichen Plänen geübt wurde. Personen ohne Corona-Impfung generell nicht ins Land zu lassen, sei eine Form der Diskriminierung und widerspräche dem Sinn des digitalen COVID-Zertifikats der EU.

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