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Marokko: Einreiseregeln für Deutsche verschärft

München, 25.10.2021 | 14:39 | soe

Marokko hat die Einreisebedingungen für Reisende aus Deutschland verschärft. Zusätzlich zur Aussetzung des regulären Direktflugverkehrs müssen nun auch vollständig Geimpfte und Genesene wieder einen negativen PCR-Test für die Einreise vorweisen, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Zudem wird in Marokko nun für zahlreiche Bereiche des öffentlichen Lebens ein Impfnachweis verlangt.


Blick über die Dächer von Marrakesch
Marokko hat die Einreiseregeln aus Deutschland für Geimpfte verschärft.
Wer von nun an aus Deutschland nach Marokko reisen will, muss laut Auswärtigem Amt einen PCR-Test mit QR-Code nachweisen, der auf Englisch, Französisch oder Arabisch ausgestellt ist. Dies gilt jetzt auch wieder für vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte, die bisher für den Grenzübertritt nach Marokko nur einen Impfnachweis erbringen mussten, sowie für Genesene. Unvollständig und gar nicht Geimpfte müssen sich zudem in eine zehntägige Quarantäne begeben.
 
Direktflugverkehr eingestellt
 
In der vergangenen Woche sorgte die erneute Einstellung der Flüge zwischen Marokko und Deutschland für Aufsehen, welche mit nur wenigen Stunden Vorlaufzeit angekündigt worden war. Seit dem 21. Oktober sind die regulären Direktverbindungen in das und aus dem nordafrikanischen Land verboten, bis zum 30. Oktober bleiben noch einzelne Rückführungsflüge für im Land verbliebene Urlauber gestattet. Neben Deutschland wurden auch die Niederlande sowie Großbritannien auf die Flugverbotsliste gesetzt. Bereits im Februar 2021 hatte Marokko den Luftverkehr mit Deutschland coronabedingt vorübergehend eingestellt.
 
Einschränkungen für Ungeimpfte
 
Am 21. Oktober ist darüber hinaus auch innerhalb Marokkos eine umfangreiche Verpflichtung zum Mitführen eines Impfnachweises in Kraft getreten. Diese gilt nach Angaben des Auswärtigen Amtes in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Wie die Behörde weiterhin schreibt, setzt ein gültiges Zertifikat den Erhalt einer Auffrischungsimpfung in Form einer dritten Impfdosis voraus. Marokko verzeichnet aktuell sehr niedrige Infektionszahlen und will die Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie nicht gefährden. Experten vermuten, dass auch der Flugstopp mit Deutschland in den derzeit hohen Infektionszahlen der Bundesrepublik begründet liegt.

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