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Mauritius: Einreiseverbot bis 31. Mai verlängert

München, 20.05.2021 | 08:56 | soe

Mauritius hat das generelle Einreiseverbot ein weiteres Mal verlängert. Noch mindestens bis zum 31. Mai sind keinerlei Ankünfte in dem Inselstaat im Indischen Ozean gestattet. Ursprünglich waren ab Mitte Mai wieder eingehende Flüge mit Ausnahmegenehmigung vorgesehen, nach einem erneuten Anstieg der Corona-Infektionszahlen sehen die mauritischen Behörden nun davon ab.


Mauritius
Mauritius hat das generelle Einreiseverbot bis zum 31. Mai verlängert.
Wie das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen schreibt, sind noch bis mindestens Ende Mai keine Einreisen nach Mauritius erlaubt. Das Land befindet sich weiterhin in einem Lockdown, nur Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie Läden mit behördlicher Genehmigung dürfen öffnen. Die Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA) teilt mit, dass die Ausreise aus Mauritius an Bord autorisierter Flüge gestattet ist, sofern solche Verbindungen durchgeführt werden.
 
Flugverkehr seit 6. März ausgesetzt
 
Seit rund zweieinhalb Monaten hat sich Mauritius vom internationalen Reiseverkehr abgeschottet. Weder Starts noch Landungen des regulären kommerziellen Passagierflugverkehrs sind erlaubt, lediglich Frachtflüge finden weiterhin statt. Seither wurde das Einreiseverbot immer wieder ausgedehnt. Im Rahmen der letzten Verlängerung bis zum 15. Mai wagte die mauritische Tourismusbehörde vorsichtige Öffnungsperspektiven: Ab dem 16. Mai sollte es unter Vorbehalt der Pandemie-Entwicklung wieder eingehende Flüge geben. Auch die Einreisebedingungen hierfür wurden bereits konkret benannt. Offenbar müssen internationale Besucher nun jedoch noch länger auf Einreisemöglichkeiten warten, nachdem die Infektionszahlen in Mauritius Mitte Mai wieder angestiegen waren.
 
Corona-Lage in Mauritius
 
Mauritius gilt aus deutscher Sicht nicht als Corona-Risikogebiet und wird vom Auswärtigen Amt als weniger von der Pandemie betroffenes Land eingestuft. Ende März erreichten die Infektionszahlen in dem Inselstaat, der rund 1,3 Millionen Einwohner zählt, mit täglich 62 neuen Corona-Fällen den bisherigen Höchststand. Bis Ende April sanken sie jedoch wieder in den einstelligen Bereich ab, mitunter wurden über mehrere Tage null oder nur eine Neuinfektion gemeldet. Ab Anfang Mai traten dann mehrere Lockerungen im täglichen Leben in Kraft, daraufhin wurde ein erneuter Anstieg der Infektionskurve auf bis zu 14 neue Fälle pro Tag verzeichnet. Obwohl auch diese Zahlen inzwischen wieder sinken, bleiben die Behörden von Mauritius bezüglich weiterer Öffnungsschritte vorsichtig.

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