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Trotzdem fortfahren

München: MVG-Streik sorgt am Donnerstag für Verkehrschaos

Reisende in München brauchen an diesem Vormittag starke Nerven. Wie aus übereinstimmenden Medienberichten hervorgeht, haben die Mitarbeiter der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am Donnerstag, 14. Juni von 4 bis 8 Uhr ihre Arbeit ruhen lassen und damit für ein Chaos im Berufsverkehr gesorgt. Auf ihrer Website teilen die MVG mit, dass der Betrieb zwar wieder aufgenommen wurde, jedoch auch in den nächsten Stunden mit Zugausfällen, Verspätungen und längeren Fahrtzeiten zu rechnen sei.
Durch die Ankündigung des Streiks sind viele Berufspendler am Donnerstag aufs Auto umgestiegen, was zu Staus und zähfließendem Verkehr in und um München gesorgt hat. Wer mit dem Mietwagen in München unterwegs ist, sollte nach Möglichkeit am Donnerstagvormittag die Innenstadt meiden. Ein Unfall am Haidenauplatz zwischen den Bahnhöfen München Ost und Leuchtenbergring verschärft die Lage zusätzlich.

Seit 8 Uhr ist der Betrieb laut MVG wieder angelaufen, es kommt jedoch bei einzelnen U-Bahn-Linien und den meisten Bus- sowie Tramverbindungen voraussichtlich noch bis in die Mittagsstunden zu Problemen. Auf der Buslinie 147 gibt es noch massive Unregelmäßigkeiten. Auch die Verkehrslage auf den Straßen bleibt vorerst angespannt.

Die S-Bahn-Linie 2 war nicht vom Streik betroffen, sie ist aktuell die einzige direkte Bahnverbindung zum Airport. Dies soll sich bis Ende 2018 jedoch ändern. Dann soll der „Überregionale Flughafenexpress“ (Üfex) für schnellere Verbindungen vom Franz-Josef-Strauß-Airport nach München, Regensburg, Landshut, Mühldorf und Salzburg sorgen.