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Norwegen ist kein Risikogebiet mehr

München, 16.07.2021 | 13:53 | soe

Norwegen steht ab dem 18. Juli um 0 Uhr nicht mehr auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts. In der jüngsten Aktualisierung befreit das RKI auch Schweden vom Risikostatus, neu als einfaches Risikogebiet gelistet werden allerdings die Niederlande. In der Karibik wird Kuba zum Hochinzidenzgebiet heraufgestuft.


Norwegen: Lofoten Reine © Volkmann
Norwegen steht ab dem 18. Juli nicht mehr auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts. © Volkmann
Mit den beiden Provinzen Agder und Rogaland verlieren auch die letzten norwegischen Regionen den Risikostatus aus deutscher Sicht. Damit entfällt für Norwegen-Urlauber die Pflicht, bei der Rückkehr nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen. Wer mit dem Flugzeug aus dem skandinavischen Land zurückkommt, muss jedoch weiterhin einen negativen Corona-Test oder einen Impf- beziehungsweise Genesungsnachweis vorlegen, da diese Auflage für alle Flugpassagiere gilt. Die Einreise nach Norwegen ist ohne Quarantäne erlaubt, da das Land die Bundesrepublik auf seiner „grünen Liste“ führt. Einreisende aus Deutschland müssen sich lediglich vor der Ankunft online registrieren und an der Grenze einem Antigen-Schnelltest unterziehen, dessen Ergebnis vor Ort abgewartet werden muss.
 
Kuba wird Hochinzidenzgebiet
 
Der Inselstaat Kuba wird zum kommenden Sonntag zum Corona-Hochinzidenzgebiet heraufgestuft, für ungeimpfte Einreisende greift damit in Deutschland eine zehntägige Quarantänepflicht. Diese kann frühestens nach fünf Tagen durch ein negatives Testergebnis frühzeitig beendet werden. Weitere neue Hochinzidenzgebiete sind Indonesien und Libyen. Neue Virusvariantengebiete kommen in dieser Woche nicht hinzu.
 
Thailand nun Risikogebiet
 
Im asiatischen Raum werden Thailand und Myanmar zu einfachen Risikogebieten erklärt. Den gleichen Status erhalten Sri Lanka und die Malediven; für beide Staaten bedeutet dies jedoch eine Verbesserung, da sie zuvor Hochinzidenzgebiete waren. In Dänemark werden die Regionen Hovedstaden und die Färöer neu auf die Liste der einfachen Risikogebiete aufgenommen, darüber hinaus die Niederlande inklusive des Überseegebietes Sint Maarten. Lediglich die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande Bonaire, Sint Eustatius, Saba, Aruba und Curaçao bilden Ausnahmen. Über den Verlust des Risikostatus darf sich hingegen neben Norwegen auch Schweden freuen, ebenso die Inselgruppe der Komoren im Indischen Ozean.

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