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Trotzdem fortfahren

Notre-Dame in Paris durch Brand teilweise zerstört

Paris hätte beinahe eines seiner berühmtesten Wahrzeichen verloren: Am Abend des 15. April brach in der Kathedrale Notre-Dame aus bisher noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Die Flammen weiteten sich zu einem Großbrand aus, der auf den gesamten Dachstuhl übergriff und einen kleineren Spitzturm zum Einsturz brachte. Am Morgen des Folgetages teilten die Behörden mit, dass der Brand inzwischen unter Kontrolle und bis auf einige Glutnester gelöscht sei. Bis auf Weiteres ist die Sehenswürdigkeit für Besucher geschlossen, auch die Messe am Ostersonntag wird entfallen.
Über mehrere Stunden hatten die Flammen lichterloh in den Pariser Himmel geschlagen, eine große Rauchsäule war weithin sichtbar. An den umliegenden Uferbereichen der Seine versammelte sich eine große Menschenmenge, die den Brand beobachtete. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und geht von einem Unfall aus. Die Medienberichte, das Feuer sei möglicherweise durch Bauarbeiten auf dem Kirchendach ausgelöst worden, wurden von offizieller Seite bisher nicht bestätigt.
 
Notre-Dame ist eine der touristischen Hauptattraktionen von Paris. Wie die Feuerwehr noch am späten Abend des 15. April mitteilte, konnte die Grundsubstanz des Sakralbaus bewahrt werden, sodass ein Wiederaufbau möglich ist. Auch zahlreiche Kunstschätze und Reliquien aus dem Inneren der Kathedrale wurden gerettet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte bereits die geplante Restaurierung von Notre-Dame an, erste Spendenangebote seien schon abgegeben worden.