Peru: Inka Trail bis Ende März gesperrt, Machu Picchu bleibt erreichbar

Die peruanische Regierung hat die Schließung des Inka Trails bis zum 31. März verlängert. Anhaltende Regenfälle haben das Gelände instabil gemacht, was zu Erdrutschen und unpassierbaren Wegen führt. Auch andere Wanderstrecken in der Region sind betroffen. Reisende können Machu Picchu jedoch weiterhin besuchen, müssen aber alternative Routen nutzen.
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Der zum Machu Picchu führende Inka Trail in Peru bleibt wegen Erdrutschen bis Ende März geschlossen.
Seit Sonntag, dem 16. März, ist der berühmte Inka Trail vollständig für Wandernde gesperrt. Die Behörden begründen die Maßnahme mit anhaltend starken Regenfällen, die zu Erdrutschen und gefährlichen Wegverhältnissen geführt haben. Besonders betroffen sind steile Abschnitte des Pfads, an denen bereits Teile der Strecke abgerutscht sind. Auch Brücken und schmale Pfade entlang der Berghänge seien in Mitleidenschaft gezogen worden, weshalb die Sicherheit der Wandernden aktuell nicht gewährleistet werden könne. Die peruanische Regierung beobachtet die Lage weiterhin genau und schließt nicht aus, dass je nach Wetterlage weitere Maßnahmen notwendig werden. Ein vorzeitiges Ende der Sperrung gilt jedoch als unwahrscheinlich, da das Gelände Zeit benötigt, um sich zu stabilisieren.

Auch andere Wanderwege betroffen

Nicht nur der Inka Trail ist von den extremen Wetterbedingungen betroffen. Der beliebte Salkantay Trek, eine alternative Route nach Machu Picchu, musste ebenfalls wegen Erdrutschen geschlossen werden. Berichten zufolge wurden dort bereits Wandernde vorübergehend von Muren eingeschlossen und mussten von Rettungskräften in Sicherheit gebracht werden. Auch der Zugang zum Humantay-See ist stark eingeschränkt. Zusätzlich zur Gefahr durch abrutschende Hänge und Schlammlawinen warnen die Behörden vor plötzlichen Sturzfluten in den Flusstälern. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle könnten sich weitere Abschnitte der Region als unsicher erweisen.

Alternative Routen nach Machu Picchu möglich

Trotz der Sperrung bleibt Machu Picchu für Besucherinnen und Besucher erreichbar. Die peruanischen Behörden verweisen auf alternative Transportmöglichkeiten, darunter die Zugverbindungen von Cusco über Ollantaytambo nach Aguas Calientes. Auch Busse verkehren weiterhin auf den zugänglichen Straßenabschnitten. Reisende, die eine Wanderung nach Machu Picchu geplant haben, sollten sich vorab mit ihren Touranbietern in Verbindung setzen, um über aktuelle Streckensperrungen informiert zu bleiben. Zudem empfehlen die Behörden, sich regelmäßig über die Wetterlage zu informieren und geplante Touren gegebenenfalls anzupassen.