Phuket führt Kryptowährungszahlungen für Reisende ein

Thailand wagt den Schritt in die digitale Zukunft: Auf der beliebten Ferieninsel Phuket wird 2025 ein Pilotprojekt gestartet, das Zahlungen mit Kryptowährungen wie Bitcoin ermöglichen soll. Ziel ist es, den Aufenthalt für Touristinnen und Touristen zu vereinfachen und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu stärken. Die Abwicklung erfolgt über eine thailändische Clearing-Stelle, die Bitcoin-Transaktionen in die Landeswährung Baht umwandelt.
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Auf Phuket sollen Touristinnen und Touristen bald mit Bitcoin zahlen können. t
Mit dem neuen Pilotprojekt bietet die thailändische Regierung Touristinnen und Touristen sowie Zugezogenen erstmals die Möglichkeit, auf der Insel Phuket mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu bezahlen. Laut Pichai Chunhavajira, dem stellvertretenden Premier- und Finanzminister Thailands, richtet sich die Initiative primär an Reisende, die ihre digitalen Vermögenswerte während ihres Aufenthalts bequem nutzen möchten. Auch für größere Anschaffungen, wie Immobilienkäufe, soll das System hilfreich sein.
 
Wie funktioniert das Pilotprojekt?

Wer die neue Zahlungsoption nutzen möchte, muss sich zunächst bei einer thailändischen Wechselbörse registrieren und verifizieren. Die Zahlungen in Bitcoin oder anderen digitalen Währungen werden anschließend über eine Clearing-Stelle in Baht umgewandelt. So bleibt die Abwicklung im Rahmen der geltenden thailändischen Gesetze.
 
Vorbilder und Visionen für den Tourismus

Thailand nimmt mit diesem Schritt eine Vorreiterrolle in Südostasien ein. Inspiration bietet unter anderem die sogenannte „Bitcoin-Stadt“ Huai Phueng im Norden des Landes. Dort sind Zahlungen mit Kryptowährungen bereits im Alltag vieler Bewohnerinnen und Bewohner integriert. Phuket wird mit dem Pilotprojekt als attraktive, zukunftsorientierte Destination weiter gestärkt, was den ohnehin florierenden Tourismus weiter ankurbeln soll.