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Corona: Portugal verlängert Einreisebeschränkungen bis 16. März

München, 03.03.2021 | 15:31 | soe

Portugal hat den Corona-Notstand und die damit verbundenen Einreisebeschränkungen bis zum 16. März verlängert. Damit verbleibt das Land auf der zweithöchsten Notstandsstufe und behält zahlreiche Einschränkungen für die Bevölkerung bei. Für Einreisende aus Deutschland bedeutet die Verlängerung, dass noch mindestens bis Mitte März ein negativer PCR-Test vorzuweisen ist.


Portugals Hauptstadt Lissabon
Portugal hält noch mindestens bis zum 16. März 2021 am Corona-Notstand fest.
Seit rund einem Monat verzeichnet Portugal sinkende Infektionszahlen, die nicht zuletzt den strengen Restriktionen der Bewegungsfreiheit zu verdanken sind. So dürfen die Menschen im Land nur aus zwingend notwendigen Gründen ihre Wohnungen verlassen, darunter für Lebensmitteleinkäufe, Arztbesuche und den Weg zur Arbeit. Soziale Kontakte sind nur mit im gleichen Haushalt lebenden Personen erlaubt, für Spaziergänge und Sport darf das Umfeld der eigenen Wohnstätte nicht verlassen werden. Restaurants dürfen nur Speisen zum Mitnehmen sowie Lieferdienste anbieten, der Einzelhandel ist bis auf Lebensmittelgeschäfte geschlossen. Diese Regelungen bleiben nun weiterhin in Kraft: Zwar habe sich die Lage deutlich gebessert, laut dem portugiesischen Innenminister Eduardo Cabrita sei es für Lockerungen jedoch noch zu früh.
 
Einreise nach Portugal
 
Auch die Beschränkungen für Einreisende nach Portugal bleiben weiterhin bestehen. Wer aus Deutschland auf dem Luftweg in den südeuropäischen Staat reisen möchte, muss nach wie vor ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das beim Abflug höchstens 72 Stunden alt ist. Dieses ist der Airline bereits beim Check-in vorzulegen. Kinder unter zwei Jahren sind allerdings von der Testpflicht ausgenommen. Darüber hinaus wird von allen Passagieren das Ausfüllen einer elektronischen Reiseanmeldung gefordert.
 
Lage nach Januar-Welle entspannt sich

Nach den Weihnachtsfeiertagen 2020 waren die Corona-Infektionsfälle in Portugal sprunghaft angestiegen und führten im Januar 2021 zeitweise zu einer 14-Tage-Inzidenz von über 1.600. Das Gesundheitssystem kam dadurch an seine Belastungsgrenzen. Andere EU-Staaten schickten medizinisches Personal zur Unterstützung, auch die deutsche Bundeswehr ist weiterhin im Hilfseinsatz in portugiesischen Krankenhäusern.

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