Sie sind hier:

Weltweite Reisewarnung soll ab Mitte Juni gelockert werden

München, 19.05.2020 | 09:28 | hze

Bundesaußenminister Heiko Maas plant, die bestehende weltweite Reisewarnung nicht zu verlängern. Diese gilt derzeit bis zum 14. Juni und soll danach schrittweise abgebaut werden, wie Maas am Montag mitteilte. Schritt für Schritt könne dann zum Reisen zurückgekehrt werden.


Tunesien: Djerba Strand
Heiko Maas plant eine schrittweise Lockerung der weltweiten Reisewarnung ab Mitte Juni.
Da es in vielen Ländern in Europa positive Entwicklungen bei der Bekämpfung des Coronavirus gibt, kann auch die weltweite Reisewarnung gelockert werden. Wie Maas berichtete, will die Bundesregierung die Reisewarnung durch Reisehinweise ersetzen. Durch diese Hinweise sollen Reisende selbst erkennen, wohin man fahren kann, welches Reiseziel verantwortbar ist und welche Beschränkungen vor Ort gelten. In den europäischen Staaten sind diese konkreten Beschränkungen und mögliche Einreisebestimmungen jedoch noch in der Ausarbeitung. Einheitliche Lockerungen in Europa seien zudem unrealistisch. Maas warnte vor zu hohen Erwartungen an einen Urlaub: "Das, was wir als normal empfinden im Sommerurlaub, wird es dieses Jahr nirgendwo geben."

Die finale Entscheidung über eine Lockerung der weltweiten Reisewarnung trifft das Auswärtige Amt. Die Behörde richtet sich jedoch nach Empfehlungen, dies war auch Mitte März der Fall, als die weltweite Reisewarnung herausgegeben wurde. Diese wurde zuletzt Ende April bis einschließlich 14. Juni verlängert.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.