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RKI: Griechenland ist Corona-Risikogebiet

München, 05.03.2021 | 13:47 | soe

Ab dem 7. März um 0 Uhr gilt ganz Griechenland als Corona-Risikogebiet. Dies hat das Robert Koch-Institut in seiner Neubewertung der Risikoliste am 5. März entschieden. Zum gleichen Zeitpunkt werden Schweden, Ungarn und Jordanien neu als Hochinzidenzgebiete eingestuft.


Griechenland Flagge Fähre
Griechenland gilt ab dem 7. März landesweit als Corona-Risikogebiet gemäß RKI-Einstufung.
Bislang galten bereits mehrere griechische Regionen als Risikogebiete des RKI, darunter die derzeit stark von der Pandemie betroffene Region Attika mit der Hauptstadt Athen. Nun wird die Reisewarnung ab kommendem Sonntag auf das ganze Land ausgeweitet. Griechenland verzeichnete zuletzt wieder deutlich ansteigende Infektionszahlen und hat bereits weitere Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen. So wurden landesweit bis mindestens zum 16. März strengere Ausgangsbeschränkungen beschlossen, zudem gilt ein harter Lockdown in Hotspots wie Athen, Thessaloniki und Rhodos. Für Urlauber bedeutet die neue Einstufung Griechenlands, dass sie sich bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Coronavirus testen lassen sowie für zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. In einzelnen deutschen Bundesländern können abweichende Regelungen bestehen.
 
Ganz Schweden und Ungarn jetzt Hochrisikogebiete
 
Während in dieser Woche keine neuen Länder oder Regionen als Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen werden, bekommt die Liste der Hochinzidenzgebiete gleich drei Zuwächse. Schweden, Ungarn und Jordanien werden ab dem 7. März jeweils landesweit als Corona-Hochrisikogebiete deklariert. Einreisende nach Deutschland müssen sich in der Folge an strengere Bestimmungen halten, als sie generell für Einreisen aus Risikogebieten ohne Sonderstatus gelten.
 
Leichte Entspannung für Kroatien und die USA
 
Standen die Vereinigten Staaten von Amerika bislang noch auf der Hochinzidenzliste des RKI, wurden sie nun als reguläres Corona-Risikogebiet heruntergestuft. Ebenfalls neu auf diesem Status befindet sich ab dem 7. März die norwegische Provinz Agder, sie war zuvor jedoch noch kein Risikogebiet. In Kroatien können sich gleich mehrere Regionen über eine gänzliche Streichung aus den deutschen Corona-Risikolisten freuen: Für die Gespanschaften Bjelovar-Bilogora, Istrien, Krapina-Zagorje und Požega-Slawonien gibt es ab Sonntag keine Reisewarnung mehr. Gleiches gilt für die finnische Region Mittelfinnland, auch sie betrachtet das RKI nicht mehr als Risikogebiet.

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