SafeNow-Zone: Sicherheits-App soll auch in Köln eingeführt werden

Allein am Bahnsteig und ein ungutes Gefühl? Die Sicherheits-App SafeNow soll Reisenden in solchen Momenten schnelle und diskrete Hilfe ermöglichen. Nach erfolgreichen Pilotprojekten in Berlin und Hamburg könnte das System bald auch in Köln eingeführt werden. Die App erleichtert das Alarmieren von Sicherheitspersonal und hat sich bereits als effektive Maßnahme zur Erhöhung des Sicherheitsempfindens bewährt.
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Nach erfolgreichen Tests in Berlin und Hamburg könnte SafeNow bald auch in Köln eingeführt werden.
Die App SafeNow ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern per Smartphone-Signal Hilfe anzufordern, wenn Sie sich in einer sogenannten SafeNow-Zone aufhalten. Das sind technisch eingerichtete Bereiche an Bahnhöfen, in denen Reisende diskret Alarm auslösen können. Sicherheitspersonal erhält dank GPS und Bluetooth eine präzise Standortübermittlung, um schnell einzugreifen. Das System ersetzt zwar nicht den Notruf 110, senkt jedoch die Hemmschwelle, bei einem unsicheren Gefühl oder in einer Gefahrensituation Hilfe zu rufen.
 
Erfolgreiche Tests in Berlin und Hamburg
 
Bereits 2022 wurde SafeNow für drei Monate am Bahnhof Berlin Südkreuz getestet, später auch am Hamburger Hauptbahnhof. Die Ergebnisse zeigten: Vorfälle konnten schneller bearbeitet und Eskalationen verhindert werden. Laut Studien fühlten sich 94 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer sicherer. In Köln könnte das System bald folgen, konkrete Starttermine stehen jedoch noch aus.
 
Sicherheit am Bahnhof: Das Ziel der App
 
Durch eine niedrigschwellige Möglichkeit, Unterstützung zu rufen, soll SafeNow das Sicherheitsgefühl an Bahnhöfen steigern und zu einer höheren Nutzung des ÖPNV beitragen. Ob Köln tatsächlich zur nächsten SafeNow-Zone wird, hängt von weiteren Planungen ab. Erste Gespräche laufen bereits.