Sie sind hier:

Auswärtiges Amt rät von Sri-Lanka-Reisen ab

München, 29.04.2019 | 09:58 | lvo

Das Auswärtige Amt (AA) hat die Sicherheitshinweise für Sri Lanka aktualisiert. Nach den Anschlägen am 21. April schätzt die Behörde die Lage in dem asiatischen Urlaubsland als angespannt ein. Von nicht notwendigen Reisen wird daher abgeraten.


Sri Lanka Strand Mirissa
Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Sri Lanka ab.
Urlaubern in Sri Lanka wird zusätzlich zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Laut AA bestehe grundsätzlich die Gefahr von weiteren Anschlägen. Seit dem 21. April ist die Präsenz von Sicherheitspersonal an öffentlichen Plätzen massiv verstärkt und abendliche Ausgangssperren verhängt. Wer nach Sri Lanka oder wieder aus dem Land ausreist, sollte sich vier Stunden vor Abflug am Flughafen einfinden, da es zu strengeren Kontrollen kommt.

Auch Reiseveranstalter hatten auf die angespannte Sicherheitslage reagiert. Tui hat alle Reisen bis zum 31. Mai annulliert, bei Thomas Cook fanden bis zum 29. April keine Anreisen nach Sri Lanka statt. Thomas-Cook-Kunden mit einem Urlaubsbeginn zwischen dem 30. April und dem 31. Mai stehen zusätzlich Optionen zur Umbuchung oder Stornierung zur Verfügung. Urlaubern, die davon keinen Gebrauch machen, wird ihre Reise storniert.

In der Hauptstadt Colombo sowie im nördlich gelegen Negombo und Batticaloa an der Ostküste kam es am 21. April zu Anschläge auf Kirchen. Zudem waren die Hotels Cinnamon Grand, Kingsbury und Shangri La in Colombo und ein Hotel in Dehiwala betroffen. Außerdem kam es zu einer Explosion im Stadtteil Dematagoda von Colombo.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.