Strände in Sydney wegen Ölverschmutzung gesperrt

Mehrere Strände in Sydney, darunter der bekannte Coogee Beach, sind aufgrund einer möglichen Ölverschmutzung gesperrt worden. Mysteriöse schwarze Kugeln unbekannter Herkunft wurden an den Stränden angespült, was die örtlichen Behörden zum Handeln veranlasste. Einheimische sowie Urlauberinnen und Urlauber sollten sich von den verschmutzten Stränden fernhalten.
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In Sydney wurden mehrere Strände aufgrund angeschwemmter kugelförmiger Verschmutzungen gesperrt.
Am Dienstag wurden am Coogee Beach in Sydney schwarze, kugelförmige Objekte entdeckt, die entlang des gesamten Strandes angeschwemmt wurden. Auch am nördlich gelegenen Strand Gordons Bay wurden ähnliche Kugeln gefunden. Die Behörden vermuten, dass es sich um sogenannte Teerballen handelt, die durch den Kontakt von Öl mit Wasser und Schmutz entstehen. Grund dafür könnte ein nahegelegenes Schiffsleck auf See sein.

Untersuchungen laufen

Umweltbehörden haben Proben der Substanz entnommen und führen derzeit Tests durch, um die genaue Herkunft der Kugeln zu ermitteln. Der Verdacht auf eine Ölverschmutzung auf See steht im Raum. Die Aufräumarbeiten haben bereits begonnen, jedoch wurde die Öffentlichkeit dazu aufgefordert, die betroffenen Strände bis auf Weiteres zu meiden. Die Kugeln sollten darüber hinaus nicht berührt werden.

Touristische Strände betroffen

Die gesperrten Strände gehören zu den beliebtesten Touristenzielen Sydneys. Damit betrifft die Schließung auch viele Reisende, die aufgrund der aktuellen Untersuchungen den Zugang zur Küste vorerst nicht nutzen können. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Küstenabschnitte betroffen sind.