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Streik in Athen: Öffentlicher Nahverkehr tagelang gestört

München, 18.11.2016 | 11:12 | hze

Reisende in Griechenland müssen sich voraussichtlich noch den ganzen November auf Störungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Laut Medienberichten planen mehrere Gewerkschaften eine rollende Streikwelle, die nach und nach verschiedene Bereiche treffen soll. Konkrete Arbeitskampf-Maßnahmen wurden bisher für Freitag, Montag, Dienstag und Donnerstag angekündigt.


Akropolis in Athen, der Hauptstadt Griechenlands
In Athen werden im November abwechselnd immer wieder anderen öffentliche Verkehrsmittel bestreikt.
Wie die Athener Verkehrsbetriebe auf ihrer Website mitteilen, stand am heutigen Freitag (18. November) der Metro- und Tram-Verkehr bis 10 Uhr morgens komplett still (alle Zeitangaben sind Ortszeit). Im Laufe des Tages wird die Elektrische Eisenbahn Athen–Piräus (ISAP) auf der U-Bahn Linie 1 zwischen 12 und 16 Uhr bestreikt. Weiter soll am Montag, 21. November bis 10 Uhr morgens kein Zug der ISAP fahren. Am Dienstag, 22. November legen erneut die Mitarbeiter von Metro und Tram zwischen 12 Uhr und 16 Uhr ihre Arbeit nieder, bevor am Donnerstag, 24. November ab 9 Uhr morgens die ISAP für den Rest des Tages lahmgelegt wird.

Mit den andauernden Streiks protestieren die Gewerkschaften gegen den harten Sparkurs der Regierung in Athen. Auch die Fluglotsen Griechenlands beteiligen sich immer wieder an den Arbeitskämpfen, da unter anderem der zivile Luftverkehr reformiert und in Teilen privatisiert werden soll. Zuletzt hatte die Flugsicherung im Oktober ihren angedrohten Streik jedoch kurzfristig wieder abgesagt, viele europäische Airlines konnten trotzdem bereits abgesagte Verbindungen nicht mehr anbieten.
 

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