Streik des Bahnpersonals in Portugal führt zu massiven Einschränkungen

Reisende in Portugal müssen sich am 6. Dezember 2024 auf erhebliche Einschränkungen im Zugverkehr einstellen. Ein landesweiter Streik der Beschäftigten im Eisenbahnsektor betrifft zahlreiche Bahnlinien und führt zu Verspätungen sowie Zugausfällen. Auch an den Tagen vor und nach dem Ausstand kann der Betrieb aus organisatorischen Gründen eingeschränkt sein. Der Streik wird von der National Union of Railway Drivers organisiert, die auf Missstände im Bereich Sicherheit und Arbeitsbedingungen aufmerksam machen möchte.
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Durch einen landesweiten Bahnstreik in Portugal kommt es am 6. Dezember zu Zugausfällen.
Der Streik in Portugal betrifft wichtige Bahnunternehmen wie CP, Fertagus, Metro Sul do Tejo und ViaPorto. Vor allem in urbanen Regionen wie Lissabon und Porto wird mit erheblichen Störungen gerechnet. Insgesamt sind sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr betroffen. Reisende sollten sich frühzeitig bei ihren Anbietern informieren, da auch vor und nach dem Streiktag Einschränkungen möglich sind.
 
Hintergrund des Streiks
 
Die Gewerkschaft der Lokführer protestiert gegen unsichere Arbeitsbedingungen und den Umgang mit Sicherheitsfragen. Zu den Hauptforderungen gehören die Schließung gefährlicher Bahnübergänge, bessere Instandhaltung der Züge und optimierte Kommunikationssysteme zwischen Zügen und Leitstellen. Zudem kritisiert die Gewerkschaft Aussagen des Ministers des Vorsitzes, Leitão Amaro, der Sicherheitsmängel mit Alkohol am Arbeitsplatz in Verbindung brachte – ein Vorwurf, den die Gewerkschaft entschieden zurückweist.

Was sollten Betroffene beachten?
 
Reisende sollten bei geplanten Fahrten alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen und ihre Verbindungen rechtzeitig überprüfen. Die Bahnunternehmen arbeiten an Ersatzfahrplänen, genaue Informationen sind jedoch noch nicht vollständig verfügbar. Besonders an den Tagen um den Streikbeginn und -ende sollten Reisende großzügige Zeitpuffer einplanen.