Stromboli und Ätna spucken Lava: Erhöhte Vulkanaktivität in Italien

Der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel und der Ätna auf Sizilien stoßen Lava und Aschewolken aus. Auf Stromboli wurde Alarmstufe Rot ausgerufen. Der Flughafen von Catania auf Sizilien wurde am Freitagmorgen wegen Vulkanasche auf den Start- und Landebahnen geschlossen, Flüge werden umgeleitet. Einheimische und Reisende in den betroffenen Regionen werden gebeten, die Lage im Auge zu behalten und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten.
16227-aetna-vulkan-ausbruch
Der Stromboli und Ätna in Italien spucken Lava und stoßen Asche in die Luft.
Expertinnen und Experten rechnen mit einem heftigen Ausbruch des Vulkans Stromboli. Es wird dringend empfohlen, die Anweisungen des Zivilschutzes zu befolgen. Das Anlegen der Ausflugsfähren ist bis auf weiteres untersagt. Auf der Insel Stromboli wohnen zwar nur wenige Menschen, aber viele Touristinnen und Touristen besuchen das Eiland, um den Vulkan zu besichtigen und zu besteigen.
 
Auch am Ätna auf Sizilien brodelt es
 
Auch der Ätna, der höchste aktive Vulkan Europas, spuckt Lava und schleudert Gesteinsbrocken und Asche in die Luft. Am Ätna auf Sizilien herrscht Alarmstufe Gelb. Touristinnen und Touristen müssen mindestens 400 Meter Abstand zum Vulkan halten. Ein Ascheregen hat die Start- und Landebahn des Flughafens von Catania bedeckt und zu Betriebseinschränkungen geführt. Weitere Start- und Landeverbote können nicht ausgeschlossen werden.
 
Keine Panik: Vulkanaktivität nicht ungewöhnlich
 
Der italienische Zivilschutz und die Feuerwehr beobachten die Vulkanausbrüche aufmerksam. Sie betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Informationen über Schäden oder Verletzte liegen den Behörden nicht vor. Vulkanische Aktivitäten sind in Italien nichts Ungewöhnliches. Das Land liegt an der Grenze zwischen der europäischen und der afrikanischen Kontinentalplatte, die immer wieder aneinander stoßen.