Super-Taifun Usagi nimmt Kurs auf die Philippinen

Taifun Usagi, der fünfte große Sturm in den letzten drei Wochen, nähert sich der philippinischen Insel Luzon. Der Sturm bringt Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde mit sich und könnte schwere Regenfälle und Überschwemmungen verursachen. Bereits vor dem Eintreffen des Sturms haben die Behörden in den nördlichen Regionen die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen.
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Die Philippinen bereiten sich auf Super-Taifun Usagi vor. © Wundermap
Der Taifun wird laut Vorhersagen in der Provinz Cagayan auf Luzon auf Land treffen und dabei Küstengebiete wie Aparri und die Babuyan-Inseln treffen. Die philippinische Wetterbehörde PAGASA warnt vor Sturmfluten mit Wellenhöhen von bis zu drei Metern, die in Küstennähe lebensbedrohlich werden könnten. In den Provinzen Cagayan und Isabela sind bereits Evakuierungen im Gange, mehrere Schulen wurden vorsorglich geschlossen.

Wie sollten Reisende reagieren?

Urlauberinnen und Urlauber sowie die lokale Bevölkerung werden aufgefordert, in sicheren Gebäuden zu bleiben und lokale Anweisungen zu befolgen. Flugreisende in der Region müssen mit Verspätungen und möglichen Flugausfällen rechnen. Der Taifun wird voraussichtlich in den nächsten Tagen nordwestlich weiterziehen und möglicherweise auch Auswirkungen auf das Wetter in Taiwan haben.

Welche Folgen hat die jüngste Unwetterserie?

Die Philippinen wurden in den letzten Wochen bereits von mehreren Tropenstürmen getroffen, darunter Taifun Toraji, der vor wenigen Tagen große Schäden verursacht hat. Die rasche Folge dieser extremen Wetterereignisse belastet die lokalen Ressourcen stark. Derzeit arbeiten Tausende von Einsatzkräften daran, betroffene Gebiete zu evakuieren und auf die kommenden Tage vorzubereiten.