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Trotzdem fortfahren

Teneriffa: Eintritt zum Teide-Nationalpark ab 2026

Der höchste Berg Spaniens bekommt ab dem kommenden Jahr ein neues Besuchskonzept: Für den Zugang zum Teide-Nationalpark auf Teneriffa wird ab 2026 Eintritt verlangt. Die Inselregierung verfolgt damit das Ziel, das sensible Ökosystem des beliebten Reiseziels langfristig zu schützen. Auch der Individualverkehr soll künftig eingeschränkt werden.

Teide Teneriffa
Ab 2026 gilt am Teide auf Teneriffa eine Eintrittspflicht für Privatbesucherinnen und -besucher.

Die Eintrittsgebühr gilt voraussichtlich für alle, die den Nationalpark mit dem eigenen Fahrzeug besuchen. Der genaue Preis steht noch nicht fest, die Einnahmen sollen vollständig in Umwelt- und Klimaschutzprojekte fließen. Bereits heute ist für die Gipfelroute eine Genehmigung nötig – diese Pflicht bleibt bestehen.
Zukünftig soll der Zugang vor allem über elektrische Shuttlebusse organisiert werden. Wer auf eigene Faust fährt, wird mit Einschränkungen rechnen müssen. Ziel ist es, Verkehrsaufkommen, CO₂-Ausstoß und Verschmutzung im Parkgebiet deutlich zu reduzieren.

 

Teneriffa setzt auf nachhaltigen Tourismus

Mit der Maßnahme folgt Teneriffa dem Beispiel anderer Destinationen, die Naturparadiese stärker schützen wollen. Bereits am beliebten Aussichtspunkt Masca wurde eine Umweltgebühr eingeführt. Insgesamt plant die Inselregierung Investitionen von über 200 Millionen Euro in Klimaschutz und nachhaltige Infrastruktur. Reisende, die den Teide-Nationalpark künftig besuchen möchten, sollten sich frühzeitig informieren und Alternativen wie organisierte Touren oder die Anreise zu Randzeiten prüfen.