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Am Freitagmorgen, dem 28. März, war in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ein starkes Erdbeben zu spüren. Das Epizentrum lag laut dem Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) im Nachbarland Myanmar und erreichte dort eine Stärke von 7,4. Die US-Erdbebenwarte USGS gab sogar eine Magnitude von 7,7 an. Vorsorglich verließen zahlreiche Menschen Gebäude, auch medizinische Einrichtungen reagierten mit temporären Evakuierungen.
In Bangkok wurden am Montag erneut zahlreiche Hochhäuser evakuiert, nachdem in Teilen der Stadt leichte Erschütterungen wahrgenommen wurden. Zwar bestätigte die US-Erdbebenwarte USGS zunächst kein konkretes Beben, doch in Myanmar ereignete sich zeitgleich ein Nachbeben der Stärke 3,7 bei Mandalay. Augenzeuginnen und Augenzeugen zufolge kam es in mehreren Gebäuden in Bangkok zu spontanen Evakuierungen – darunter Bürotürme, Einkaufszentren und Regierungsgebäude.
Drei Tage nach dem starken Hauptbeben in Myanmar bleibt die Lage in der Region angespannt, weitere Nachbeben sind nicht auszuschließen. Reisende in Bangkok sollten wachsam bleiben, aktuelle Hinweise der Behörden verfolgen und bei Aufenthalten in Hochhäusern besonders aufmerksam sein. Bei Unsicherheit empfiehlt sich der Aufenthalt im Freien oder in niedrigen Gebäuden.
Aus Thailand und Myanmar wurden im Laufe des Tages Schäden, Verletzte und Tote gemeldet. Die thailändische Premierministerin Paetongtarn Shinawatra hat der Bevölkerung notwendige Hilfe zugesichert. Außerdem warnt sie vor möglichen Nachbeben. Das Auswärtige Amt rät Reisenden in Thailand, die Nachrichten zu verfolgen und den Anweisungen der örtlichen Behörden zu befolgen.
Darüber hinaus bittet das Auswärtige Amt deutsche Staatsangehörige, sich in die Krisenvorsorgeliste eintragen zu lassen. Informationen über betroffene deutsche Urlauberinnen und Urlauber liegen nicht vor.
In mehreren Stadtteilen Bangkoks, darunter auch im zentral gelegenen Geschäftsviertel Silom, waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Zahlreiche Personen verließen aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen, Büros und öffentlichen Einrichtungen. Die Behörden und Einsatzkräfte forderten die Bevölkerung dazu auf, sich an sichere Orte im Freien zu begeben. Auch aus Krankenhäusern wurden Patientinnen und Patienten vorübergehend ins Freie gebracht, um potenzielle Risiken durch Nachbeben zu vermeiden.
Trotz der Stärke des Erdbebens lagen am Freitagmorgen zunächst keine Berichte über strukturelle Schäden oder verletzte Personen vor. Die Behörden beobachten die Lage weiter aufmerksam. Insbesondere Nachbeben sind in den kommenden Stunden oder Tagen nicht ausgeschlossen.
Urlauberinnen und Urlauber in Bangkok sollten die Hinweise der örtlichen Behörden beachten und sich bei Unsicherheiten an ihre Unterkunft oder Reiseleitung wenden. In Hotels empfiehlt es sich, sich mit den Notausgängen vertraut zu machen und Aufzüge vorerst nicht zu nutzen. Generell gilt: Bei starken Erschütterungen möglichst offene Flächen im Freien aufsuchen und Abstand zu Gebäuden halten.
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