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Afrika: Tropensturm Dineo bedroht Mosambik

München, 15.02.2017 | 09:48 | mja

Weil sich zwischen der afrikanischen Südostküste und Madagaskar ein heftiger Tropensturm gebildet hat, müssen Reisende in Mosambik mit starken Niederschlägen und sogar Überschwemmungen rechnen. Laut aktuellen Medienberichten, gehen Meteorologen davon aus, dass dieser sich sogar zu einem gefährlichen Zyklon entwickeln kann. Dineo soll bereits am Mittwochabend auf Mosambik treffen (alle Zeitangaben sind Ortszeiten).


Bild von Zyklon Dineo von NASA
Dineo könnte sich zum gefährlichen Zyklon entwickeln. Foto: NASA
Aktuellen Messungen zufolge haben sich direkt im Bereich des Zentrums heftige Schauer- und Gewitterwolken gebildet. Die Windgeschwindigkeit reiche derzeit bis zu etwa 100 Stundenkilometern, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Blitzaktivität im Inneren des Wirbelsturms sowie das bis zu 30 Grad warme Wasser des Indischen Ozeans sprechen jedoch für eine weitere Verstärkung des Orkans. Meteorologen erwarten Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern. Allerdings warnen sie vor noch stärkeren Böen.

Laut Medienberichten soll Dineo bereits am Mittwochabend sowie in der Nacht zum Donnerstag auf den Süden Mosambiks treffen. Reisende müssen sich deshalb auf heftige Regenfälle, Gewitter und sogar Hochwasser einstellen. Außerdem wird geraten, sich in lokalen Medien über die aktuelle Lage zu informieren.

Doch nicht nur Mosambik wird vom Tropensturm bedroht, auch über Mauritius fegte vergangene Woche ein Orkan hinweg. Dieser sorgte sogar für zahlreiche Flugstreichungen am internationalen Airport. Passagiere von und nach Mauritius mussten zudem mit verspäteten Verbindungen rechnen.

 

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