Unwetter in der Ägäis: Verkehr auf Rhodos gestoppt

Ein schweres Unwetter hat Regionen rund um die Ägäis heimgesucht und zu Überschwemmungen sowie Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders stark betroffen ist die Insel Rhodos, wo der Verkehr für alle außer Einsatzfahrzeuge eingestellt wurde. Auf Limnos musste ein Dorf evakuiert werden, und die griechischen Behörden warnen vor weiteren Regenfällen und stürmischen Winden.
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Ein schweres Unwetter in der Ägäis hat Rhodos und Limnos besonders hart getroffen. (Symbolbild)
Die griechische Touristeninsel Rhodos ist besonders schwer vom Unwetter betroffen. In über 600 Einsätzen pumpte die Feuerwehr Wasser aus Gebäuden und rettete Menschen aus gefährlichen Situationen. Der Verkehr ist bis auf Einsatzfahrzeuge vollständig eingestellt. Auch auf Limnos kam es zu schweren Überschwemmungen, die eine Evakuierung erforderlich machten.
 
Wie entwickelt sich die Lage?

Das griechische Wetteramt warnt weiterhin vor starken Regenfällen und stürmischen Winden in Mittelgriechenland. Im Nordwesten des Landes kommt es zudem zu heftigem Schneefall. Die lange regenarme Zeit vor dem Unwetter und die ungewöhnlich hohen Temperaturen der letzten Wochen verstärkten die Auswirkungen. Expertinnen und Experten sehen den Klimawandel als Ursache für die zunehmende Häufigkeit solcher extremen Wetterlagen.
 
Was bedeutet das für Reisende?

Auf Rhodos ist der Verkehr bis mindestens Montag stark eingeschränkt, und alternative Reisepläne sollten erwogen werden. Für die kommenden Tage raten die Behörden, Vorsicht walten zu lassen, insbesondere in betroffenen Regionen mit Überschwemmungen und unpassierbaren Straßen. Reisende sollten sich über lokale Nachrichten informieren.

Quelle: dpa