Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
  • Reisen
  • Nachrichten
  • USA: Nationalparks erhöhen Eintrittspreise für ausländische Besucherinnen und Besucher

USA: Nationalparks erhöhen Eintrittspreise für ausländische Besucherinnen und Besucher

Reisen in die USA könnten für Naturliebhaberinnen und -liebhaber künftig teurer werden: Die US-Regierung unter Präsident Trump hat ein Dekret verabschiedet, das höhere Eintrittspreise für internationale Besucherinnen und Besucher in den Nationalparks vorsieht. Ziel ist es, Einheimische finanziell zu entlasten und gleichzeitig neue Mittel für den Natur- und Denkmalschutz zu gewinnen. Die genaue Höhe der Preissteigerung ist bislang nicht bekannt – klar ist aber: Die Maßnahme dürfte vor allem europäische USA-Urlauberinnen und -urlauber betreffen.

13075-yosemite-nationalpark
US-Regierung plant höhere Gebühren für internationale Besucherinnen und Besucher in beliebten Nationalparks wie dem Grand Canyon oder Yellowstone.

US-Präsident Donald Trump begründet die Preiserhöhung mit dem Argument, dass US-Steuerzahlerinnen und -zahler bereits über Abgaben zur Erhaltung der Parks beitragen würden, aber bislang den gleichen Eintritt wie internationale Gäste zahlten. Die Maßnahme folgt dem bekannten Motto „America First“ und soll einen dreistelligen Millionenbetrag generieren, der gezielt in Naturschutzprojekte und Infrastrukturmaßnahmen innerhalb der Parks investiert werden soll.

Bisher galt ein einheitlicher Tarif von beispielsweise 35 US-Dollar pro Fahrzeug für Parks wie den Grand Canyon, Yellowstone oder Yosemite. Zukünftig sollen ausländische Gäste spürbar mehr zahlen – konkrete Zahlen stehen aber noch aus. Der Great Smoky Mountains National Park bleibt indes gebührenfrei.

 

Was bedeutet das für USA-Reisende?

Neben höheren Kosten sieht das Dekret weitere Änderungen vor: Bei limitierten Zutrittskontingenten und Campingplatz-Reservierungen sollen US-Bürgerinnen und -Bürger Vorrang erhalten. Für internationale Urlauberinnen und Urlauber, die einen Besuch in der Hauptsaison planen, dürfte es dadurch schwieriger werden, begehrte Plätze zu buchen.

Wer 2025 einen Roadtrip durch die USA plant und Nationalparks besuchen möchte, sollte sich frühzeitig informieren, ob neue Preise oder Zugangsvoraussetzungen gelten. Gerade für Familien oder Gruppen können sich durch die Änderungen Mehrkosten im dreistelligen Bereich ergeben. Auch Online-Reservierungssysteme könnten angepasst werden – bisherige Buchungen sind von den Änderungen nach aktuellem Stand nicht betroffen. Bereits im Frühjahr wurde etwa die Reservierung für den Yosemite-Nationalpark wieder Pflicht, wir berichteten.