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Trotzdem fortfahren

USA: Verkehr vom Shutdown weitestgehend unberührt

Am Wochenende ist in den USA eine Haushaltssperre in Kraft getreten, Tausende Staatsdiener erhalten seitdem keinen Lohn mehr und wurden in den Zwangsurlaub geschickt. Während viele Behörden und öffentliche Einrichtungen laut Medienberichten am Montag geschlossen bleiben, läuft  der öffentliche Verkehr weitestgehend normal weiter. Mitarbeiter der Flughafensicherheitsbehörde TSA sowie ein Großteil der Einwanderungsbehörde sind von den Sparmaßnahmen bisher noch ausgeschlossen.
Trotzdem wurden rund 20.000 der 55.100 Staatsdiener im öffentlichen Verkehrssektor in den Zwangsurlaub geschickt. Bis zu einer Einigung im Haushaltsstreit müssen Reisende daher mit Einschränkungen rechnen. Im Gegensatz zum letzten Shutdown im Jahr 2013 sollen viele Museen, Nationalparks und Zoos geöffnet bleiben. Der Bundesstaat New York will die Freiheitsstatue sowie das Einwanderungsmuseum auf Ellis Island mit eigenen Geldern geöffnet halten. Auch die Konsulate und Botschaften der USA sollen weiter ihren Dienst verrichten und Visaanträge bearbeiten.

Der Shutdown vor fünf Jahren dauerte mehr als zwei Wochen und kostete die US-Wirtschaft bis zu 9,3 Milliarden Dollar. Unter anderem behinderte der Haushaltsstopp die Zulassung und Auslieferung neuer Flugzeuge von Boeing und Airbus. Dieses Mal droht den USA zusätzlich eine Grippe-Epidemie. Denn mitten in einer Erkältungswelle muss die US-Gesundheitsbehörde CDC ihr Impfprogramm größtenteils einstellen.