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USA fordern Social-Media-Auskunft beim Visa-Antrag

München, 07.06.2019 | 08:00 | lvo

Die USA verlangen künftig eine Social-Media-Auskunft. Wer das US-Visum beantragt, muss dabei laut einem Bericht der Tagesschau auch seinen Namen in den sozialen Netzwerken preisgeben. Die Einreisebestimmungen gelten für fast alle Antragsteller.


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Beim Visa-Antrag für die USA muss künftig eine Social-Media-Auskunft abgegeben werden.
Demnach stehen laut dem US-Außenministerium verschiedene soziale Netzwerke zur Verfügung. Visa-Antragsteller sollen Informationen aus den vergangenen fünf Jahren offenlegen. Abgefragt werden dabei auch Social-Media-Kontakte, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Die Maßnahme für nationale Sicherheit war bereits 2017 angekündigt worden. Bisher mussten nur Antragsteller ihre Kontakte und E-Mail-Adressen aus den sozialen Netzwerken angeben, die zuvor in Ländern waren, die von Terrororganisationen kontrolliert werden.

Die meisten Touristen, die aus Deutschland in die USA einreisen, nutzen statt eines Visums das Esta-Programm. Diese Einreisegenehmigung sieht den Verzicht auf ein Visum bei befristeter Aufenthaltsdauer vor. Das Esta ist von der neuen Social-Media-Regelung nicht betroffen.

Beim Flug in die USA ist zusätzlich zu beachten, dass nicht nur Flüssigkeiten im Handgepäck streng kontrolliert werden. In den Vereinigten Staaten werden auch Pulver und Puder seit 2018 genauer unter die Lupe genommen. Maximal 340 Gramm dürfen mit in die Kabine. Make-up, Nahrungsergänzungsmittel, Kaffee oder Babypuder sollten daher nach Möglichkeit im Aufgabegepäck transportiert werden.

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