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Visa für Jordanien werden ab sofort nicht mehr an der Grenze ausgestellt

München, 13.01.2016 | 08:52 | hze

Deutsche Staatsbürger, die auf dem Landweg von Israel ins benachbarte Jordanien reisen wollen, müssen sich seit Jahresbeginn vorab ein Visum bei der jordanischen Botschaft in Berlin beantragen. Die bisher gültige Praxis der Vergabe von Visa für die einmalige Einreise an den Grenzübergängen wurde demnach ausgesetzt. Das teilte das Auswärtige Amt am Dienstag in einer Aktualisierung seiner Reise- und Sicherheitshinweise für das haschemitische Königreich mit.


Petra in Jordanien
Die antike Felsenstadt Petra gilt als eine der größten Sehenswürdigkeiten Jordaniens und des ganzen Nahen Ostens.
Laut dem Bericht habe das deutsche Außenamt die Erfahrung gemacht, dass Reisenden seit Anfang 2016 bei der Einreise an den Grenzübergängen Aqaba/ Yitzhak Rabin (Nähe Eilat) und Sheikh Hussein Bridge (Nördliche Grenze) keine Visa mehr ausgestellt wurden. Die geänderte Praxis sei von jordanischer Seite bisher zwar noch nicht offiziell bestätigt worden, Reisenden empfiehlt das Auswärtige Amt jedoch, vorab Kontakt mit der jordanischen Botschaft in Tel Aviv oder Berlin aufzunehmen.

Die Visavergabe an den Flughäfen Queen Alia International und Aqaba sei hingegen nach wie vor möglich. Für die Erteilung eines Visums für Jordanien benötigen deutsche Staatsangehörige einen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Visa für eine mehrfache Einreise in das Königreich können weiterhin ausschließlich von jordanischen Auslandsvertretungen erteilt werden. Die Visa haben laut Auswärtigem Amt eine Gültigkeit von zwei Monaten ab der Ausstellung und berichtigen zum Aufenthalt von maximal vier Wochen. Danach müsse die Aufenthaltsgenehmigung bei der zuständigen Polizeistation verlängert werden.
 

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