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Vulkan Sinabung spuckt Asche und gefährdet Flugverkehr

München, 09.05.2019 | 13:36 | soe

Indonesien-Urlauber sollten im Norden der Insel Sumatra erhöhte Vorsicht walten lassen: Der Vulkan Sinabung in der Provinz Sumatera Utara hat nach Angaben des Touristikportals Tourexpi eine massive Aschewolke ausgestoßen. Laut Behörden drangen die Partikel bis zu 2.000 Meter hoch in die Atmosphäre. Wie die indonesische Katastrophenschutzbehörde mitteilt, habe der jüngste Ausbruch des sehr aktiven Vulkans das Potenzial, den Flugverkehr der Region zu beeinträchtigen.


Aschewolke über einem Vulkan
Der Vulkan Sinabung hat auf Indonesien eine zwei Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen.
Durch die Eruption wurden nicht nur Ascheteilchen ausgestoßen, sondern es regneten auch Gesteinstrümmer auf die umliegenden Ortschaften herab. Da das nähere Areal direkt an dem Feuerberg schon vor einiger Zeit als Sperrzone deklariert wurde, befinden sich dort keine Siedlungen. Die Anwohner in der Nähe des Vulkans wurden dazu aufgefordert, die Augen nach Lavaströmen offen zu halten.
 
Bisher wurde der Luftraum über dem Sinabung noch nicht gesperrt, auch eine Evakuierung der Anwohner wurde noch nicht angeordnet. Je nach Entwicklung der aktuellen Lage ist aber eine Verschärfung der Situation möglich, die weitere Sicherheitsmaßnahmen nach sich ziehen würde. Indonesien, das auf dem Pazifischen Feuerring liegt, besitzt etwa 130 Vulkane, die immer wieder für Erdbeben und Eruptionen sorgen.

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