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Mallorca bietet ab Januar 2025 mit dem GR-226 einen neuen Fernwanderweg im Osten der Insel an. Die 105 Kilometer lange Route führt durch fünf Gemeinden der Llevant-Region und ist in vier Etappen unterteilt. Geplant und finanziert vom Inselrat, soll der Wanderweg eine nachhaltige Alternative für Reisende schaffen. Die Strecke verläuft größtenteils durch Naturgebiete und meidet private Grundstücke. Ziel des Projekts ist die Förderung eines umweltfreundlichen Tourismus sowie der Zugang der lokalen Bevölkerung zur Natur.
Der GR-226 erstreckt sich über 105 Kilometer und verbindet fünf Gemeinden im Osten Mallorcas: Artà, Capdepera, Sant Llorenç, Son Servera und Manacor. Die Route ist in vier Tagesetappen von jeweils 22 bis 25 Kilometern unterteilt, die Wanderanfängerinnen und -anfänger ansprechen sollen. Zwei Zubringerwege ergänzen die Hauptstrecke und starten in Son Macià und Costa dels Pins. Dabei beträgt der Höhenunterschied auf keiner Etappe mehr als 400 Meter, was die Route für eine breite Zielgruppe attraktiv macht.
Die Llevant-Region bietet eine große landschaftliche Vielfalt, die von Pinienwäldern über abgelegene Strände bis hin zu historischen Dörfern reicht. Besonders reizvoll ist die Nähe zum Naturpark Llevant, der für seine unberührte Natur bekannt ist. Der neue Weg ergänzt das bestehende Wanderwegenetz der Insel, zu dem auch der bekannte GR-221, der Trockenmauerweg in der Serra de Tramuntana, gehört. Während der GR-221 für anspruchsvolle Bergtourengehende ausgerichtet ist, richtet sich der GR-226 an Wanderfans, die leichtere und küstennahe Strecken bevorzugen.
Laut Pedro Mas, Direktor für Tourismus und Nachhaltigkeit auf Mallorca, wurde das Projekt mit Blick auf Nachhaltigkeit und die lokale Bevölkerung entwickelt. Es soll nicht nur den Tourismus fördern, sondern auch den Zugang der Anwohnerinnen und Anwohner zur Natur verbessern. Die Finanzierung durch Subventionen der spanischen Zentralregierung und die Vermeidung von Privatgrundstücken waren entscheidende Faktoren für die Umsetzung. Der GR-226 gilt als bedeutender Beitrag zur Förderung von Alternativtourismus abseits der Strände.
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