Infografik: CHECK24-Skigebietsvergleich

Alpen-Skigebiete im Vergleich

Die Alpen sind der absolute Wintersport-Klassiker in Europa. Große Skigebiete, gut präparierte, kilometerlange Pisten und eine spezielle auf Ski- und Snowboardfahrer zugeschnittene Infrastruktur sorgen für das reinste Schneevergnügen. Einziges Problem – sich für eines der vielen Gebiete zu entscheiden!

Im großen Skigebiet-Check können sich Schneebegeisterte über 20 der größten und beliebtesten Wintersportorte informieren und auf einen Blick entscheidende Angaben wie Pistenkilometer, die Anzahl der vorhandenen Skischulen und natürlich die Kosten für Liftkarten bequem vergleichen.

Anreise-Tipps für die Alpenregionen

Viele Urlauber entfliehen dem Winter in Mitteleuropa mit einer Pauschalreise in den Süden. Doch Alpinisten wissen: Nur die luftigen Höhen der Berge bieten die einmalige Kombination aus blauem Himmel, viel Sonne, wunderschönen Panoramaaussichten und klarer Luft. Viele der Wintersportler reisen auf eigene Faust in die Skigebiete und mieten sich für eine Woche in einer Ferienwohnung ein. Wer nur übers Wochenende bleibt oder etwas mehr Luxus wünscht, findet in unserem Hotelvergleich sicher eine passende Unterkunft.

Die Anfahrt mit dem Auto ist nicht nur für Urlauber aus Süddeutschland besonders praktisch, sondern auch, um die Ski- oder Snowboardausrüstung bequem zu transportieren. Wer keinen eigenen PKW hat, findet beim Mietwagen-Vergleich von CHECK24 günstige Angebote für verschiedene Fahrzeugtypen. Wer aus Norddeutschland anreist und die stundenlange Autofahrt vermeiden möchte, ist mit dem Flugzeug im Nullkommanichts in den Alpen. Für günstige Flüge Verbindungen nach München, Salzburg, Innsbruck und Genf können Wintersportler Skiurlauber bei CHECK24 ebenfalls auch Flüge vergleichen.

Die größten Skigebiete

Jedes Alpenland hat sein eigenes Skigebiet der Superlative – oder teilt es sich mit dem Nachbarstaat. So haben sich die deutsche Winklmoos-Alm und die österreichische Region um die Bergbahn Steinplatte zu einem großen Verbund zusammengeschlossen. Auch die Schweiz kooperiert in Portes du Soleil mit Frankreich, um Besuchern grenzenloses Wintersportvergnügen zu bieten.

Deutschland:
Winklmoos-Steinplatte

Das Besondere an diesem Skigebiet ist, dass sich Besucher mit einem Kombi-Skipass sowohl in den bayerischen als auch den Tiroler Alpen austoben können – vom Anfänger bis zum Profi. Auf den Hängen der Winklmoos-Alm lernte schon die in Reit im Winkl geborene Rosi Mittermeier das Skifahren, die spätere Olympiasiegern im Slalom und der Abfahrt.

Zum direkten Einzugsgebiet der Region Winklmoosalm-Steinplatte zählt neben Reit im Winkl ebenso Ruhpolding. Der nächstgelegene Airport ist mit rund 75 Kilometern Entfernung der Flughafen in Salzburg. Vom Terminal gelangen Wintersportler nach der Landung bequem mit dem Mietwagen in Deutschlands größtes Skigebiet.

Österreich:
Ski Arlberg

Wer dort auf die Piste möchte, wo der alpine Skisport seinen Ursprung hat, ist in St. Anton genau richtig. Am Fuße des Arlbergpasses gelegen und nicht erst seit der Skiweltmeisterschaft im Jahr 2001 weltweit als Wintersportort bekannt, dreht sich hier alles ums Skifahren, Snowboarden und Rodeln. Die Lifte am Arlberg können stündlich mehr als 58.000 Personen befördern und mit etwa 10.000 Gästebetten kommt St. Anton pro Wintersaison auf rund eine Millionen Übernachtungen. Kurzum – das „Welt-Dorf“ bietet Schneevergnügen pur mit internationalem Ambiente.

Am Arlberg liegen in östlicher Richtung St. Anton, St. Christoph und Stuben. Die bekanntesten Orte im Westen sind Lech, Zürs und Oberlech, die eines von insgesamt vier Skigebieten am Arlberg bilden. Warth-Schröcken und das Familienskigebiet Sonnenkopf komplettieren den Verbund. Von St. Anton aus sind es etwa 95 Kilometer bis zum Innsbrucker Flughafen. Dort stehen die Leihwagen sechs renommierter Mietwagen-Anbieter für die Weiterreise bereit.

Schweiz:
Portes du Soleil

Val D’Illiez ist Teil des Skigebiets von Portes du Soleil – zu Deutsch „Sonnentore“. Dieses wiederum ist nicht nur das größte Skigebiet um die schweizerisch-französische Grenze, sondern eines der größten der Welt. Zu dem Verbund gehören insgesamt zwölf Skiorte in beiden Ländern, die durch die begünstigte Lage auf eine außergewöhnlich hohe Schneesicherheit bauen können. Über 250 Pisten sind jährlich in Betrieb. In der Zeit des Wintersports können Urlauber bei der Skisafari direkt auf den Brettern von einem Ort zum anderen oder gleich über Landesgrenzen hinweg fahren und dabei die malerische Landschaft genießen.

Auf schweizerischer Seite gehören die Val-d’Illiez - Les Crosets-Champoussin, Champéry, Morgins und Torgon zum Skigebiet Portes du Soleil. Acht weitere Wintersportorte kommen in Frankreich hinzu.

Wer nicht selbst nach Val d’Illiez fahren möchte, fliegt am besten zunächst nach Genf und fährt die übrigen 100 Kilometer mit dem Mietwagen – Leihstationen gibt es direkt im Terminal.

Weitere Superlative der Skigebiete

Wer noch nicht so sicher auf der Piste unterwegs ist oder an seinen Schwüngen feilen möchte, findet in St. Anton, SkiWelt Scheffau und Kitzbühel optimale Bedingungen vor: Hier gibt es die meisten Skischulen.

Anspruchsvolle und geübte Wintersportler sind in Davos genau richtig: Mit 113 km schwarzen Abfahrten ist das Skigebiet in der Schweiz der absolute Spitzenreiter in den Alpen – mit deutlichem Abstand. Die Nummer zwei Zermatt hat 65 km schwere Pisten. An dritter Stelle folgt Portes du Soleil mit 58 km.

Im Rennen um den günstigsten Tagesskipass ist Garmisch-Partenkirchen das Maß aller Dinge für Wintersportler jeden Alters: Auch Kinder und Senioren zahlten hier zur Skisaison 2014/2015 weniger als andernorts. Für einen Kurzurlaub mit der ganzen Familie ist der deutsche Wintersportort also optimal.

Was die Preise im internationalen Vergleich betrifft, so sind Liftkarten in den deutschen Skigebieten am günstigsten, in Österreich liegen sie im mittleren Segment, am teuersten ist es in der Schweiz. Allerdings stehen den steigenden Kosten in meist auch mehr und längere Pisten gegenüber.

Im Preis-Leistungs-Vergleich bezahlten Skifahrer 2014/2015 in Portes du Soleil mit 0,07 € pro Pistenkilometer am wenigsten, während sie an der Zugspitze mit 2,13 € am tiefsten in die Tasche greifen müssen.

Unsere Aprés-Ski Tipps der Saison

Ob ein wärmender Jagertee nach der letzten Talabfahrt zur wohligen Entspannung oder eine ausgelassene Party-Nacht mit angesagten DJs, um ordentlich das Tanzbein zu schwingen – Après-Ski ist für viele ein fester Bestandteil des Winterurlaubs! In jedem Skiort gibt es bestimmte Bars, die für gesellige Runden und feucht-fröhliche Abende nach einem sportlichen Tag auf der Piste bekannt sind.

Ein absoluter Klassiker ist der Mooserwirt in St. Anton. In der „Mutter aller Skihütten“ schallen die Après-Ski-Hits der Saison aus den Boxen und das Bier läuft in Strömen aus dem Zapfhahn – trashig? Ja, aber eben auch absoluter Kult.

Mondäner geht es im Fire & Ice in Sölden zu – hier geben sich bekannte Entertainer und DJs die Klinke in die Hand und sorgen für Partyflair im Wintergewand.

Urig, zünftig und genau deshalb charmant ist der Goaßstall in Hinterglemm – nicht umsonst wurde der ehemalige Ziegenstall vom internationalen Skiareatest schon dreimal zur besten Après-Ski-Bar im gesamten Alpenraum gewählt.