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Aserbaidschan führt E-Visum ein

München, 03.02.2017 | 10:45 | hze

Reisende mit dem Ziel Aserbaidschan können sich künftig den Weg zur Botschaft in Berlin sparen. Wie das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen für das Land in Vorderasien mitteilt, können Urlauber seit dem 10. Januar 2017 ein Visum für die einmalige Einreise auch über das neue Electronic Visa Portal beantragen. Der Website zufolge werden dort bewilligte E-Visa binnen drei Werktagen per E-Mail an den Antragsteller geschickt und berechtigen zum Aufenthalt von maximal 30 Tagen.
 


Ohne Reisepass kein Girokonto für jedermann
Wer einmalig für maximal 30 Tage nach Aserbaidschan reisen will, kann sein Visum seit 10. Januar auch online beantragen.
Für die Erteilung eines E-Visums muss der Pass des Auftraggebers nach Ende der 30-tägigen Aufenthaltserlaubnis noch mindestens drei Monate gültig sein. Zudem verlangen die aserbaidschanischen Behörden 20 US-Dollar für die Erteilung eines Visums sowie eine Bearbeitungsgebühr von drei Dollar. Für die Bezahlung werden Kreditkarten von Visa und Mastercard akzeptiert. Bei Verlust kann das Visum jederzeit aus der E-Mail oder über das Portal erneut ausgedruckt werden.

Wer hingegen länger als 30 Tage, oder mehrfach nach Aserbaidschan reisen will, muss weiterhin ein Visum bei der Botschaft in Berlin beantragen. Dieses berechtigt zur mehrmaligen Ein- und Ausreise in das Land in Vorderasien für maximal 90 Tage und kann laut Botschaft zwischen drei Tagen sowie zwei Jahren lang gültig sein. Wer hingegen nach Weißrussland reisen möchte, benötigt bald keine Einreiseerlaubnis mehr, denn das offiziell Belarus genannte Land hebt ab dem 12. Februar 2017 die Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige auf. Ausgenommen sind nur Urlauber, die von Russland aus mit dem Flugzeug anreisen oder von Minsk weiter in die Russische Föderation fliegen wollen.
 

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