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Australien: Queensland erwartet Mega-Sturm Debbie

München, 27.03.2017 | 09:08 | mja


Reisende, die sich derzeit im australischen Bundesstaat Queensland aufhalten, müssen sich am Dienstag auf ein gewaltiges Unwetter einstellen (alle Zeitangaben sind Ortszeiten). Wie das Branchenportal FVW am Montag mitteilte, nähert sich dem Nordosten des Kontinents ein gewaltiger Zyklon. Tausende haben bereits ihre Häuser verlassen.


Wirbelsturm Debbie
Das tropische Niedruckbereich hat sich zum Wirbelsturm Debbie im südlichen Pazifik entwickelt. Foto: NRL/NASA
Nach Angaben der Wetterbehörden bewegt sich der tropische Wirbelsturm vom Meer mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern auf die Gemeinden Townsville und Bowen im Bundesstaat Queensland zu. Es wird vermutet, dass Debbie am Morgen des 28. März auf die Küste trifft, wenn gerade Flut ist. Dies könnte zu massiven Überschwemmungen führen. Laut Mitteilung hat es in der Region noch nie einen Sturm gegeben, der stärker als Kategorie zwei war. Der Wetterdienst erwartet einen Zyklon der Stärke vier.

Laut FVW mussten mehr als 5.500 Menschen ihr Zuhause räumen. „Wenn Sie eine offizielle Aufforderung erhalten haben, Ihr Haus zu verlassen, müssen Sie und Ihre Familie das unverzüglich tun“, appellierte Malcolm Turnbull, Australiens Premierminister. Medienberichten zufolge wurde auch der Betrieb des Townsville International Airports eingestellt, der sich in der gleichnamigen Stadt im Bundesstaat Queensland befindet.

Tropische Wirbelstürme sind in Australien zwischen November und April keine Seltenheit. In dieser Region entstehen sie in der Arafurasee und ziehen wie in diesem Fall in Richtung Westen nach Queensland oder in den Südosten, wo sich die Inselstaaten des südlichen Pazifiks befinden. Im Februar 2011 zog Zyklon Yasi über Australien, dabei mussten 30.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Mitte Februar dieses Jahr bedrohte dagegen Dineo die afrikanische Südostküste.

 

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