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Auswärtiges Amt gibt weltweite Reisewarnung heraus

München, 17.03.2020 | 12:35 | lvo

Das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Dabei geht es vorrangig um die Sicherheit Reisender: Aufgrund der derzeitigen Lage ist das Risiko für Urlauber zu hoch, im Reiseland festzusitzen. Bislang wurde von Auslandsreisen lediglich abgeraten.


Auswärtiges Amt Schriftzug mit Bundesadler
Das Auswärtige Amt gibt eine weltweite Reisewarnung heraus.
Insbesondere aufgrund der sich stetig dezimierenden Flugverbindungen hat das Auswärtige Amt den Schritt zur Reisewarnung beschlossen. Die Gefahr, dass Reisende im Ausland festsitzen und nicht mehr zurück in die Heimat kommen, sei zu groß. Hinzu kommt, dass immer mehr Länder weltweit ihre Einreisebestimmungen anpassen. Dabei werden in einigen Fällen die Grenzen geschlossen und der Flugbetrieb stillgelegt, andere Länder haben die Visafreiheit ausgesetzt. Wenn eine Einreise möglich ist, ist mit Quarantänemaßnahmen zu rechnen. Auch vor Ort herrschen vielerorts Ausgangssperren oder andere Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die das Reisen erheblich erschweren.

Auch innerhalb Deutschlands wird die Reiseinfrastruktur zunehmend angepasst. So plant das Bundesland Baden-Württemberg die Schließung seiner Flughäfen, die deutschen Grenzen zu den Nachbarstaaten Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Österreich und zur Schweiz sind nur noch für den Pendler- und Warenverkehr geöffnet. Auch die deutschen Inseln in der Nord- und Ostsee haben für den Tourismus geschlossen.

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