Sie sind hier:

Australien: Ausflugsinseln im Great Barrier Reef gesperrt

München, 30.05.2018 | 10:55 | lvo

Für mindestens drei Wochen, voraussichtlich bis zum 12. Juni, dürfen Australien-Urlauber zehn der Ausflugsinseln im Great Barrier Reef nicht betreten. Das berichtet das Branchenportal Travelnews am Dienstag. Betroffen sind die Frankland Islands High, Normanby, Mabel, Round und Russell, die berühmt sind für die guten Möglichkeiten zur Vogel- und Walbeobachtung, sowie die nördlichen Barnard Inseln, die vorrangig mit dem Kayak besucht werden. Grund für die Sperrung ist eine Rattenplage, die bekämpft werden soll.


Australien: Great Barrier Reef Insel
Einige Inseln im australischen Great Barrier Reef sind wegen einer Rattenplage gesperrt.
Lediglich das Anlegen und Betreten der Inseln ist seit 28. Mai nicht mehr gestattet. Das Ausflugsboot zu Normanby Island (Frankland Inseln) verkehrt eigenen Angaben zufolge weiterhin. Auch Touren mit dem Seekayak sind in der betroffenen Region möglich, solange von einem Landgang abgesehen wird.

Offenbar gelangten die Ratten durch sogenanntes Rafting auf die Frankland Islands. Dabei können die Nagetiere über im Wasser treibende Baumstämme während verschiedener Hochwasser auf die Inseln gekommen sein. Möglich ist auch die Einführung mit Touristenbooten. Da die etwa 45 Kilometer südöstlich von Cairns gelegenen Inseln als Nistplätze für Seevögel und Meeresschildkröten dienen, müssen die Ratten vom Queensland Park und Wildlife Service aus der Luft bekämpft werden. Die Schädlinge beschädigen Eier und fressen frisch geschlüpften Nachwuchs. Bereits im Jahr 2000 mussten einige der Inseln in dem australischen Korallenriff wegen einer Rattenplage geschlossen werden.

Auch in Thailand werden die Besucherzahlen auf beliebten Ausflugsinseln eingegrenzt. Auf den Similan Islands herrscht jedoch keine Rattenplage, doch auch hier gilt die Schließung dem Schutz der Umwelt. Vor allem die Meeresbewohner sollen durch weniger Besucher geschützt werden.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.