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Giftquallen-Alarm auf den Balearen

München, 13.04.2018 | 14:20 | lvo

Eigentlich gehört die Portugiesische Galeere in den Atlantik und den Pazifik. Doch auch vor den Küsten der Balearen wurde die giftige Quallenart jetzt gesichtet. Surfer meldeten am Donnerstag mindestens vier Exemplare vor der Küste Ibizas. Bereits am Vortag wurden die Nesseltiere an einem Strand auf Formentera angespült.


Strand Cala Pi auf Mallorca
Vor den Küsten der Balearen wurde die Portugiesische Galeere gesichtet.
Am Migjorn-Strand auf der kleinsten Insel der Balearen wurden am Mittwoch Exemplare der Portugiesische Galeere (Physalia physalis) gefunden. Laut einem Bericht der Mallorcazeitung sollen sich die Surfer nach ihrem Fund unmittelbar in Sicherheit gebracht und die Sichtung gemeldet haben. Das letzte Mal waren die Nesseltiere dem Bericht nach im Jahr 2013 auf den Balearen aufgetreten.

Die Quallenart gilt als besonders gefährlich, daher werden Sichtungen auch auf den Balearen genau dokumentiert. Lebensgefährlich ist das Nesselgift der Tiere jedoch für Menschen nicht. Dennoch führt Hautkontakt mit den Tentakeln zu starken Reizungen und Ausschlag und gelegentlich zu Atemnot. Sollte es doch zum Kontakt kommen, wird empfohlen, die Stelle mit Salzwasser abzuspülen und einen Arzt aufzusuchen.

Auch auf den Kanarischen Inseln gab es im März bereits eine Warnung vor dem Baden. An mehreren Stränden Lanzarotes und der Nachbarinsel La Graciosa waren große Mengen der Portugiesischen Galeere angespült worden. Auch an den Stränden Thailands kommt es immer wieder zu Sichtungen der Quallenart.
 

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