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Dominikanische Republik kein Risikogebiet mehr ab 25. April

München, 23.04.2021 | 13:06 | soe

Die Dominikanische Republik wird mit Wirkung zum 25. April nicht mehr als Corona-Risikogebiet eingestuft. Damit entfällt die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, es ist ein Urlaub in dem Karibikstaat ohne Quarantäne bei der Ankunft oder Rückreise möglich. Tunesien steht hingegen neu auf der Liste der Corona-Hochinzidenzgebiete des Robert Koch-Instituts. Auch die Kapverden erhalten ab kommendem Sonntag diese Risikoeinstufung, ebenso wie Oman und das derzeit stark betroffene Indien.


Dominikanische Republik Punta Cana Strand
Die Dominikanische Republik ist ab dem 25. April kein Risikogebiet mehr, ein Urlaub ist damit ohne Quarantäne möglich.
Mit dem Wegfall des Risikogebiets-Status können deutsche Touristen quarantänefrei in der Dominikanischen Republik Urlaub machen. Der Karibikstaat selbst fordert bei der Einreise weder eine Quarantäne, noch einen verpflichtenden Corona-Test. Bei Ankommenden wird lediglich die Körpertemperatur gemessen und es werden stichprobenartige Atemtests durchgeführt. Wird dabei ein positives Ergebnis registriert, ist der Reisende zu einem PCR-Test verpflichtet. Wer gleich freiwillig einen maximal 72 Stunden alten, negativen PCR-Test mitbringt, kann diese Untersuchungen umgehen. Zudem muss vor der Einreise ein E-Ticket ausgefüllt werden. Ab dem 25. April wird für Reiserückkehrer dann auch keine Quarantäne in Deutschland mehr fällig. Lediglich der für alle Flüge aus dem Ausland verpflichtende Corona-Test muss auch von Einreisenden aus der Dominikanischen Republik vorgelegt werden.
 
Tunesien ist Hochinzidenzgebiet
 
Mit der Heraufstufung Tunesiens zum Hochinzidenzgebiet reagiert das RKI auf die weiterhin steigenden Corona-Infektionszahlen in dem nordafrikanischen Land. Nach einer Ende Januar einsetzenden Erholungsphase, während der sich die Ansteckungsrate auf landesweit unter 1.000 Fälle pro Tag reduzierte, zeigt die Infektionskurve seit Ende März wieder steil nach oben. Um die dritte Pandemie-Welle zu brechen, verschärfte Tunesien zuletzt die Einreisebestimmungen, für Pauschaltouristen gelten jedoch erleichterte Bedingungen.
 
Kapverden und Oman sind Hochinzidenzgebiete
 
Ab dem 25. April neu als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft werden auch die Kapverdischen Inseln sowie Oman und Katar auf der Arabischen Halbinsel. Darüber hinaus wird das aktuell sehr stark von der Pandemie betroffene Indien auf die Liste der Hochinzidenzgebiete gesetzt. In dem südasiatischen Land steigen die Infektionszahlen seit Mitte März rasant an, mittlerweile gibt es pro Tag mehr als 300.000 Neuinfektionen. Als reguläre Corona-Risikogebiete ohne Sonderstatus gelten ab Sonntag die Bahamas sowie Albanien und die Republik Moldau. Die beiden letztgenannten Staaten waren zuvor als Hochinzidenzgebiete gelistet und werden demzufolge heruntergestuft. Neue Virusvarianten-Gebiete werden in dieser Woche durch das RKI nicht benannt.
 
St. Lucia kein Risikogebiet mehr
 
In der Karibik gelten die Inselstaaten St. Lucia sowie Antigua und Barbuda nicht mehr als Risikogebiete. In Europa wird die irische Region West von der RKI-Liste gestrichen, ebenso die norwegische Region Vestfold og Telemark. Finnland verzeichnet Entspannung in zwei Regionen: Kymenlaakso und Etelä-Karjala sind fortan keine Corona-Risikogebiete mehr.
 
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