Dresden verstärkt Verkehrsmaßnahmen in der Adventszeit

Dresden stellt für den Adventsverkehr ein angepasstes Verkehrskonzept vor. Der Andrang durch Weihnachtsmärkte, darunter der bekannte Striezelmarkt, soll durch zusätzliche Parkmöglichkeiten und eine eigens eingerichtete Tramlinie unterstützt werden. Anlass für die Maßnahmen ist der Teileinsturz der Carolabrücke, die für den innerstädtischen Verkehr gesperrt ist.
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Dresden hat ein angepasstes Verkehrskonzept für die Adventszeit vorgestellt.
Das Dresdner Verkehrskonzept für die Weihnachtszeit sieht 2.300 zusätzliche Parkplätze sowie die Einrichtung der Straßenbahnlinie 20 vor. Die Stadt rechnet mit einer starken Zunahme des Verkehrsaufkommens durch die Weihnachtsmärkte und setzt verstärkt auf den öffentlichen Nahverkehr. Auch der Autoverkehr nimmt an den Adventssamstagen aufgrund der Besucherströme aus dem Umland erheblich zu.

Neue Tramlinie und Parkmöglichkeiten

Als Teil der Maßnahmen bietet die Linie 20 eine direkte Verbindung vom Ostragehege bei der Messe Dresden bis in die Innenstadt. Dort stehen 1.200 Parkplätze zur Verfügung, die größtenteils kostenlos genutzt werden können. Um den Anstieg des Reisebusverkehrs zu bewältigen, wurden an der Marienbrücke zusätzliche Stellflächen geschaffen, wodurch 60 Prozent mehr Plätze für Reisebusse verfügbar sind.

Sperrung der Carolabrücke

Die Carolabrücke bleibt aufgrund des Teileinsturzes gesperrt, was den innerstädtischen Verkehr stark beeinträchtigt. Der westliche Brückenzug war im September aufgrund korrodierter Spannglieder eingebrochen. Eine Entscheidung zur Nutzung der verbleibenden Brückenzüge steht Mitte Dezember an, bis dahin bleibt die Sperrung bestehen.