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Frankreich: Generalstreik am 19. Januar angekündigt

München, 18.01.2023 | 13:52 | twi

Angesichts der geplanten Rentenreform in Frankreich haben alle großen Gewerkschaften am 19. Januar umfassende Streiks angekündigt. Diese sollen unter anderem den Transportsektor sowie den öffentlichen Dienst betreffen. Damit rufen die größten Arbeitnehmerverbände des Landes das erste Mal seit zwölf Jahren gemeinsam zu Protesten auf.


Streikende Arbeitnehmer laufen auf der Straße.
In Frankreich kommt es am 19. Januar zu einem landesweiten Streik.
Update vom 18. Januar, 13:52 Uhr:
 
Aufgrund des Generalstreiks in Frankreich stellt auch der Eurostar einige Verbindungen ein. Betroffen sind davon am 19. Januar insgesamt je sieben Züge von London nach Paris und von Paris nach London. Außerdem wurden einige der Verbindungen zwischen London und Amsterdam geändert oder zum Teil gestrichen. Zudem fallen am 20. Januar der um 6:31 Uhr in London abfahrende Eurostar 9080 nach Paris sowie der 7:13 Uhr in Paris startende Eurostar 9007 nach London aus. Genauere Informationen erhalten Reisende auf der offiziellen Website des Unternehmens. Reisende, deren Zug gestrichen wurde, haben die Möglichkeit, kostenfrei auf eine andere Zeit umzubuchen oder ihre Fahrt gegen einen Gutschein oder die Zurückerstattung des Fahrpreises zu stornieren.
 
Originalmeldung vom 17. Januar, 13:28 Uhr:

Insgesamt haben sich zehn Gewerkschaften zu dem Aufruf eines groß angelegten Generalstreiks zusammengeschlossen. In Paris wurde in diesem Rahmen eine zentrale Großdemonstration angekündigt. Reisende müssten laut der Pariser Tageszeitung Le Parisien mit einem „schwarzen Donnerstag“ rechnen, da auch der Bahn- und Flugverkehr von der Streikmaßnahme betroffen sein werden. Die großen Gewerkschaften würden sich gar einen „Null-Transport-Tag“ wünschen. Wie sich die Proteste konkret auf den Verkehr auswirken, ist indes jedoch noch nicht bekannt. Es wird jedoch von einem eingeschränkten ÖPNV in und um Paris berichtet. Die staatliche Eisenbahngesellschaft SNCF hat bisher noch keine Fahrplanänderungen bekanntgegeben und ebenso noch keinen Notfahrplan veröffentlicht. Auch im Flugverkehr beraten Gewerkschaften noch über konkrete Maßnahmen, es kann jedoch zu umfassenden Arbeitsniederlegungen bei Air France sowie an den großen Flughäfen des Landes kommen.
 
Proteste könnten länger andauern
 
Der französische Fernsehsender TF1 berichtet, dass vor allem im Verkehrssektor Maßnahmen diskutiert werden, die über den 19. Januar hinausgehen. So spräche die zweitgrößte französische Gewerkschaft CGT in ihrer Streikmitteilung etwa von einer unbegrenzten Dauer des Protests. Reisende sollten sich regelmäßig über Neuigkeiten zu den geplanten Maßnahmen informieren und ihre gebuchten Zug- oder Flugverbindungen im Auge behalten. In größeren Städten kann es durch den Generalstreik zu Straßensperrungen und massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Zudem ist es wahrscheinlich, dass durch ausfallende ÖPNV-Angebote lange Staus in Ballungsräumen entstehen. Von den Demonstrationen sollten sich Urlauberinnen und Urlauber unbedingt fernhalten, da Zusammenstöße zwischen Protestierenden und der Polizei im Bereich des Möglichen liegen.
 
Rentenreform Auslöser für Proteste
 
Grund für die großangelegten Proteste ist die geplante Rentenreform der Regierung um Staatspräsident Emmanuel Macron. Diese sieht vor, das Renteneintrittsalter von derzeit 62 Jahren auf 64 Jahre zu erhöhen. In der Opposition wird dieser Plan stark kritisiert. Das erklärte Ziel der Proteste ist es, die französische Regierung dazu zu drängen, die Reform zu verwerfen. Der 19. Januar soll dabei nur der Auftakt einer längeren Protestwelle werden.

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