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Griechenland gibt Wrack der Britannic für Taucher frei

München, 14.06.2022 | 10:35 | twi

Die griechischen Behörden haben das Wrack der Britannic für Taucherinnen und Taucher freigegeben. Die Taucherlaubnis für die Britannic, die ein Schwesterschiff der legendären Titanic ist, und zehn weitere Schiffswracks soll vom griechischen Kulturministerium ab sofort elektronisch ausgestellt werden. Die Britannic liegt vor der Küste der griechischen Insel Kea in einer Tiefe von etwa 120 Metern.


Korallenriff im Mittelmeer entdeckt
Die griechischen Behörden geben das Wrack der Britannic für Taucherinnen und Taucher frei.
Hobbytaucherinnen und Hobbytaucher müssen ihren Tauchgang spätestens einen Tag vor dem geplanten Termin per E-Mail beim Ministerium für Kultur und Sport anmelden, anschließend wird eine Erlaubnis erteilt. Dabei ist es verboten, in die Wracks hineinzutauchen und Gegenstände zu bergen oder zu bewegen, Zuwiderhandlungen werden mit hohen Geld- oder sogar Haftstrafen geahndet. Fotos und Videos von den Wracks dürfen hingegen aufgenommen und veröffentlicht werden. Die Britannic ist das spektakulärste der elf Wracks, die für Tauchtouristinnen und Tauchtouristen freigegeben worden sind. Neben dem britischen Schiff kann vor Kea beispielsweise auch der Raddampfer Patris oder der französische Schnelldampfer Burdigala erkundet werden.
 
Wrack in 120 Metern Tiefe
 
Die Britannic liegt in einer Tiefe von etwa 120 Metern und kann daher nur von erfahrenen Tauchenden besucht werden. Wer eine Viertelstunde in der Tiefe des Wracks verbringen möchte, muss eine Aufstiegszeit von drei Stunden einplanen, um die Dekompressionskrankheit zu vermeiden. Jede weitere Minute am Wrack bedeutet eine zwanzig Minuten längere Zeit zum Auftauchen. Das Schiff liegt auf seiner Steuerbordseite und befindet sich in einem guten Zustand, sodass noch viele Details zu erkennen sind, lediglich der Bug ist abgeknickt. Die Britannic sank am 12. November 1916 innerhalb knapp einer Stunde, nachdem sie wahrscheinlich auf eine deutsche Seemine gelaufen war. Ein Großteil der über 1.000 Menschen an Bord konnte gerettet werden, nur 30 Personen starben bei dem Untergang, 40 weitere wurden verletzt. Im Jahr 1976 entdeckte Jacques-Yves Cousteau das Wrack vor der Küste Keas.
 
Über die Britannic
 
Die 269 Meter lange Britannic wurde als drittes Schiff der Olympic-Klasse auf der Werft von Harland & Wolff im nordirischen Belfast gebaut. Wie ihre geringfügig kleineren Schwesterschiffe Titanic und Olympic war sie als Passagierdampfer der White Star Line geplant gewesen und sollte diese hinsichtlich Komfort und, nach dem Untergang der Titanic, Sicherheit übertreffen. So standen beispielsweise Rettungsboote für alle Passagierinnen und Passagiere an Bord zur Verfügung. Das 1914 von Stapel gelaufene Schiff sollte ab 1915 den Liniendienst auf Transatlantikfahrten antreten, wurde jedoch von der Royal Navy als Lazarettschiff angefordert. In diesem Dienst sank der eigentliche Luxusliner, ohne je Reisende über den Atlantik transportiert zu haben. Die Britannic ist das größte Schiff, das im Ersten Weltkrieg versenkt worden ist.

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