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Streik: Griechenland versinkt im Müll

München, 27.06.2017 | 13:31 | mja

Reisende in Griechenland müssen sich aktuell auf ein massives Müllproblem einstellen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vergangenen Sonntag mitteilte, türmen sich in Athen sowie in anderen griechischen Städten die Abfallberge. Das Gesundheitsamt warnt bereits vor Gefahren für die Bevölkerung, trotzdem ist der Streik noch nicht beendet.


Griechenland Rhodos Panos
Auch die griechischen Inseln sind vom Streik betroffen.
Laut FAZ türmen sich die Müllberge seit vergangenem Montag. „Wir machen mit dem Streik wie geplant weiter bis Donnerstag“, zitiert das Blatt am Sonntag Stefanos Savvopoulos, den Vorsitzenden der Müllarbeitervertretung. Damit wollen die Arbeiter erreichen, dass rund 10.000 befristet Beschäftigte fest angestellt werden, heißt es in der FAZ-Mitteilung weiter. Die Regierung will jedoch nur 2.500 Zeitarbeitsplätze umwandeln.

Neben dem Gestank kommt es nun auch zu gesundheitlichen Risiken. Das Gesundheitsministerium warnt inzwischen vor Gefahren für das öffentliche Wohlbefinden. Vor allem die Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 39 Grad steigert die Ausbreitung von Krankheiten. Doch nicht nur die griechischen Städte sind vom Müllchaos betroffen, auch auf etlichen Urlaubsinseln türmen sich die Abfallberge.

Doch Griechenland-Urlauber mussten in der Vergangenheit bereits häufiger mit Einschränkungen klarkommen. Aus Protest gegen weitere Sparmaßnahmen hatten Gewerkschaften am 17. Mai dieses Jahres zu einem Generalstreik aufgerufen. Der Ausstand dauerte 24 Stunden.

 

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