Sie sind hier:

Hurrikan Irma bedroht Florida und Puerto Rico

München, 05.09.2017 | 09:00 | mja

Vergangene Woche hat sich Tropensturm Irma im Osten des Atlantiks zu einem gefährlichen Hurrikan entwickelt, der nun Kurs auf Südflorida und Puerto Rico nimmt. Wie aus aktuellen Medienberichten hervorgeht, wurde Irma auf die vierte und damit zweithöchste Kategorie der Hurrikan-Skala hochgestuft. Florida und Puerto Rico riefen deswegen den Notstand aus.


Hurrikan Irma
Hurrikan Irma bedroht weiterhin die Karibik-Inseln. Foto: RAMMB / CIRA @ CSU.
Laut Auswärtigem Amt (AA) hat das National Hurricane Center in Miami auch eine Warnung für Antigua und Barbuda ausgesprochen. Reisende müssen mit starken Regenfällen und heftigem Wind rechnen. Schwere Überschwemmungen und Erdrutsche könnten die Folge sein, wodurch viele Straßen unpassierbar gemacht werden können. Das AA empfiehlt Urlaubern, die regionalen Wettervorhersagen zu verfolgen und die Hinweise der lokalen Behörden sowie dieses Merkblatt zu beachten.

Am Montagabend fegte der Sturm rund 790 Kilometer östlich an den Kleinen Antillen vorbei. Vorhersagen zufolge könnte Hurrikan Irma bereits am 6. September im Norden von Puerto Rico und den Jungferninseln auf Land treffen. Medienberichten zufolge sind am Donnerstag die Turks- und Caicosinseln sowie Hispaniola vom Tropensturm betroffen. Am 11. September wird der gefährliche Tropensturm bei Florida erwartet.

Während sich die Karibik-Inseln gegen Irma wappnen, leckt Houston in Texas sämtliche Wunden. Behördenangaben zufolge ist die Zahl der Toten auf mindestens 60 Personen gestiegen. Laut AA hat das deutsche Generalkonsulat in Houston wieder den Betrieb aufgenommen, wird aber bis zum 5. September für Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Auch die internationalen Flughäfen George Bush Intercontinental und William P. Hobby nehmen schrittweise ihren Betrieb wieder auf, sodass wenige Flüge starten und landen können. Passagieren wird auch hier wieder geraten, sich vorab mit den Reiseveranstaltern oder Airlines in Verbindung zu setzen.
 

Weitere Nachrichten über Reisen

USA - Kalifornien - Yosemite National Park
18.09.2020

USA: Yosemite-Nationalpark wegen Waldbränden geschlossen

Der US-amerikanische Yosemite-Nationalpark in Kalifornien wurde kurzfristig für Besucher gesperrt. Grund sind die Waldbrände in der Umgebung, deren Rauchschwaden in den Park ziehen.
Ungarn: Balaton
18.09.2020

Corona-Maßnahmen: Ungarn weitet Maskenpflicht aus

In Ungarn werden die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus umfassender gestaltet. Dies betrifft unter anderem die Maskenpflicht sowie die Gastronomie.
Südafrika: Kapstadt Western Cape
18.09.2020

Einreise nach Südafrika ab 1. Oktober wieder möglich

Südafrika plant die ersten Corona-Lockerungen seit März. Ab dem 1. Oktober soll der internationale Flugverkehr wiederaufgenommen und Südafrika damit wieder bereisbar werden.
Zyklon_Sturm_Wind_Tropensturm_Taifun
18.09.2020

Griechenland: Sturm Ianos sorgt für Flugumleitungen

In Griechenland sorgt ein schwerer Herbststurm aktuell für Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Das auf den Namen "Ianos" getaufte Unwetter verursacht Flugumleitungen und Fährausfälle.
Italien: Sardinien La Pelosa Stintino Strand
18.09.2020

Italien: Testpflicht in Sardinien bei Einreise ausgesetzt

Ein italienisches Verwaltungsgericht hat die angekündigte Testpflicht bei der Einreise nach Sardinien verboten. Demnach müssen Reisende nun doch keinen negativen Corona-Test vorlegen.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.