Sie sind hier:

Indonesien: Tsunami verursacht Verwüstungen auf Java und Sumatra

München, 24.12.2018 | 11:25 | soe

Am vergangenen Samstagabend, 22. Dezember (Ortszeit), traf eine 3 Meter hohe Flutwelle die Küste der indonesischen Insel Sumatra sowie die gegenüberliegenden Strände der Insel Java. Ausgelöst wurde der Tsunami vermutlich durch einen Unterwasser-Erdrutsch in der dazwischenliegenden Meerenge. Bisher liegt die Zahl der Todesopfer bei 280, über 1.000 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes seien nach bisherigen Informationen keine deutschen Reisegäste betroffen.
 


Tsunami Indonesien Dezember 2018
Am Wochenende vor Weihnachten hat ein Tsunami die Urlaubsinseln Sumatra und Java getroffen.
Die überfluteten Küstengebiete sind eine beliebte Touristenregion, in der auch viele Indonesier Urlaub machen. Das Auswärtige Amt warnt Reisende in den betroffenen Gebieten davor, beschädigte Gebäude, Brücken und Verkehrswege zu betreten. Sie sollten in den Lokalmedien die Entwicklung der örtlichen Lage verfolgen und den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge leisten. Rettungskräfte haben mit Aufräum- und Bergungsarbeiten begonnen, die Reparatur der durch die Naturkatastrophe verursachten Schäden wird voraussichtlich längere Zeit andauern.
 
Die Anwohner und Besucher der überfluteten Areale hatten keine Tsunamiwarnung erhalten, da diese nur bei Erdbeben ausgelöst wird. Die Flutwelle am Samstagabend wurde jedoch durch einen Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau verursacht, der in der als Sundastraße bekannten Meerenge zwischen den beiden Inseln liegt. Die dabei abrutschenden Erdmassen bewirkten den Tsunami. Das Gebiet auf dem Pazifischen Feuerring wird immer wieder Schauplatz geologischer Aktivitäten, so hatte erst im Oktober ein Tsunami in Indonesien zu Einschränkungen auf der Urlaubsinsel Sulawesi geführt.
 

Weitere Nachrichten über Reisen

Seychellen: Anse Source d'Argent
15.01.2021

Seychellen sind Risikogebiet ab 17. Januar

Das Robert Koch-Institut hat die Seychellen ab dem 17. Januar zum Corona-Risikogebiet erklärt. Auch Barbados sowie St. Vincent und die Grenadinen wurden in die Liste aufgenommen.
Traumstrand auf den Seychellen
15.01.2021

Seychellen verlängern Beschränkungen für Urlauber

Die Seychellen verlängern die geltenden Beschränkungen für Urlauber bis zum 28. Januar. Damit dürfen Touristen ihre Unterkunft für weitere zwei Wochen nicht wechseln.
Auto, Straße, Winter, Schnee
15.01.2021

Schnee am Wochenende bedroht Flüge und Straßenverkehr

Am Wochenende vom 16. bis 17. Januar wird in vielen Regionen Westeuropas starker Schneefall erwartet. Der Neuschnee wird voraussichtlich den Reiseverkehr einschränken.
Paris Panorama
15.01.2021

Frankreich verschärft landesweite Ausgangssperre

In Frankreich wurde die landesweite nächtliche Ausgangssperre um zwei Stunden vorverlegt. Statt um 20 Uhr beginnt diese bereits um 18 Uhr.
Indonesien: Jakarta
15.01.2021

Indonesien: Einreiseverbot für Ausländer bis 25. Januar verlängert

Indonesien gestattet auch weiterhin keine Touristen im Land. Das Einreiseverbot für Ausländer wurde bis zum 25. Januar verlängert.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.