Sie sind hier:

Unwetter in Asien: Starkregen verwüstet Japan und Supertaifun bedroht Taiwan

München, 09.07.2018 | 10:32 | hze

Große Teile Asiens haben aktuell mit extremen Wetterbedingungen zu kämpfen. In Japan sorgten laut der Deutschen Welle starke Regenfälle im Westen und Zentrum Japans für Erdrutsche und Überschwemmungen, sodass mittlerweile die Evakuierung von 3,6 Millionen Menschen angeordnet wurde. In Taiwan und am chinesischen Festland bereitet man sich hingegen auf Supertaifun Maria vor. Der Wirbelsturm hat laut Joint Typhoon Warning Center (JTWC) mittlerweile die Kategorie 4 erreicht. Er soll im Verlauf des 10. Juli den Norden Taiwans streifen und weiter in Richtung chinesisches Festland ziehen.


Taifun-Maria-Taiwan
Taipeh könnte glimpflich davonkommen, da die stärksten Winde (Dunkelrot) auf der Nordseite von Supertaifun Maria wüten. © Ventusky
Im Vergleich zu ersten Prognosen aus der letzten Woche hat das JTWC die Zugbahn von Supertaifun Maria nach Süden korrigiert. Ursprünglich sah es so aus, als könne der Wirbelsturm die chinesische Millionenstadt Shanghai treffen. Mittlerweile soll Maria in der Nacht auf Mittwoch zwischen den chinesischen Millionenstädten Ningde und Wenzhou auf Land treffen. Davor soll der Taifun das taiwanesische Festland nur knapp 100 Kilometer nördlich passieren. In der Hauptstadt Taipeh muss daher mit Starkregen extremen Windböen gerechnet werden.

Aktuell wütet Maria mit heftigen Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 305 Kilometern pro Stunde über der japanischen Präfektur Okinawa. Aus diesem Grund muss in der Region aktuell mit Flugausfällen und Verspätungen gerechnet werden. Auf dem Weg Richtung Festland zieht der Sturm laut JTWC jedoch über etwas kühleres Wasser und soll sich dabei etwas abschwächen. Doch auch in andere Teilen Asiens sorgt extremes Wetter für Probleme. So hat der der lokale Katastrophenschutz für mehrere Provinzen Thailands heftige Unwetter vorausgesagt.

Weitere Nachrichten über Reisen

Neuseeland Gebirgszug und See
21.03.2019

Neuseeland führt kostenpflichtige Einreisegenehmigung ein

Urlauber in Neuseeland benötigen künftig eine Einreisegenehmigung. Das kostenpflichtige ETA ist vor der Reise zu beantragen.
Strand Cala Pi auf Mallorca
15.03.2019

Umweltschutz: Mallorca sorgt für mehr Nachhaltigkeit

Die Balearen setzen verstärkt auf Umweltschutz. Auf der Reisemesse ITB hat Mallorca einen Nachhaltigkeitspakt unterzeichnet.
Korallenriff im Mittelmeer entdeckt
14.03.2019

Korallenriff vor Italien entdeckt

Forscher haben in der Adria vor Bari ein neues Korallenriff gefunden. Es befindet sich in 35 bis 50 Metern Tiefe und ist das erste seiner Art vor der italienischen Küste.
Hawaii Honolulu
14.03.2019

Hawaii beschließt Plastikverbot

Der US-Bundesstaat Hawaii hat ein Verbot von Einwegprodukten aus Plastik beschlossen. Künftig werden Einweg-Kunststoffe von dem Archipel verschwinden.
Sturmfront über Landstraße
13.03.2019

Winterzyklon unterbricht Reiseverkehr in zentralen US-Bundesstaaten

Ein für die zentralen US-Bundesstaaten seltenes Wetterphänomen wirbelt in dieser Woche so manche Urlaubspläne durcheinander: Wegen des Bomb Cyclones kann es zwischen Minnesota im Norden und Texas im Süden zu Einschränkungen kommen.