Sie sind hier:

Jordanien: Streik der Touristenführer in Petra

München, 22.02.2018 | 11:22 | hze

Reisende in Jordanien könnten Probleme bekommen, wenn sie die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit des Landes besuchen wollen. Laut einem Bericht der Deutschen Welle (DW) hat die Jordanische Touristenführer-Vereinigung (JTGA) am Freitag, 23. Februar die Touristenführer zur Felsenstadt Petra zu einem eintägigen Streik aufgerufen. Damit wollen die Fremdenführer dagegen protestieren, dass die Behörden nach wiederholten verbalen und physischen Übergriffen nichts zu deren Schutz unternommen haben.


Petra in Jordanien
Petra war einer der wichtigsten und reichsten Handelsposten des Nabatäer-Reichs und hatte seine Blütezeit im 3. Jahrhundert v. Chr.
Laut dem DW-Bericht ist es in der Vergangenheit vermehrt zu teils tätlichen Angriffen auf Touristenführer durch einheimische Beduinen, Händlern und Kameltreiber gekommen. Die JTGA habe diese teils chaotischen Zustände an der Felsenstadt laut deren Präsident Hassan Ababneh bereits mehrfach bei den Behörden gemeldet, die bisher jedoch keinerlei Maßnahmen zum Schutz der Touristenführer ergriffen haben. Sollte dies auch weiterhin der Fall sein, will die JTGA nach Freitag zu weiteren Streiks aufrufen.

Wer etwa mit Ryanair ins israelische Eilat fliegt und vorn dort auf einem Tagesausflug über den Landweg nach Jordanien einreisen will, sollte sich vorab um ein Visum kümmern. Denn seit zwei Jahren werden an den Grenzübergängen zwischen Jordanien und Israel keine Visa mehr ausgestellt. Als Alternative bietet Ryanair ab dem Winterflugplan 2018 eine Verbindung aus Köln nach Akaba. Der Badeort liegt direkt neben Eilat am Roten Meer, jedoch auf jordanischer Seite. Ein zusätzliches Visum für den Petra-Besuch ist daher nicht nötig.

Weitere Nachrichten über Reisen

Streikende Arbeitnehmer laufen auf der Straße.
09.12.2019

Streiks in Frankreich dauern an

Die Streikaktionen in Frankreich wurden auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit drohen auch in nächster Zeit massive Einschränkungen im Reiseverkehr.
Mauritius
06.12.2019

Mauritius und Madagaskar erwarten Stürme Ambali und Belna

Zyklon Ambali nimmt im westlichen Teil des Indischen Ozeans Kurs auf die Urlaubsinsel Mauritius. Er könnte am Wochenende oder Anfang der kommenden Woche auf das Eiland treffen.
Indonesien: Komodo
06.12.2019

Insel Komodo verlangt 1.000 Dollar Eintritt

Die Höhe des künftigen Eintrittsgeldes für die Insel Komodo steht fest. Ab 2021 werden für einen Besuch des Nationalparks 1.000 US-Dollar fällig.
Australien: Houtman Abrolhos Islands Nationalpark
03.12.2019

Australien hat neuen Nationalpark und Neuseeland baut Hauptstadtflughafen aus

Gute Nachrichten aus Ozeanien: Australien hat im Westen des Landes einen neuen Nationalpark eingerichtet. Weiter östlich bekämpft Neuseeland die Engpässe am Hauptstadtflughafen Wellington.
Taifun Kammuri Manila
03.12.2019

Philippinen: Taifun Kammuri nimmt Kurs auf Manila

Die philippinische Hauptstadt bereitet sich auf das Eintreffen des Taifuns Kammuri vor. Der tropische Wirbelsturm wird am Dienstagvormittag in der Metropole erwartet.