Sie sind hier:

Kalifornien: Waldbrände erreichen Los Angeles

München, 07.12.2017 | 10:42 | hze

Die Waldbrände in Kalifornien haben sich rasant weiter ausgebreitet und die Millionenstadt Los Angeles erreicht. So berichtet Tagesschau Online am Donnerstag, dass im Nobelviertel Bel Air erste Brände ausberochen sind, die Behörden haben den Notstand ausgerufen. Tausende Feuerwehrleute versuchen, der Brände Herr zu werden, doch für die kommenden Tage wird extrem ungünstiges Wetter vorhergesagt.


Waldbrand
Die Waldbrände in Kalifornien haben Los Angeles erreicht. Winde von über 100 Stundenkilometern erschweren die Löscharbeiten.
So erwarten Meteorologen Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern, jedoch ohne einen Tropfen Regen. Dies in Verbindung mit der seit Jahren anhaltenden Dürre begünstigt die rasante Ausbreitung der Flammen. Allein in der 100.000-Einwohner Stadt Ventura sind mehr als 12.000 Gebäude bedroht. In den nördlichen Stadtteilen von Los Angeles haben Berichten zufolge etliche Hollywoodstars ihre Häuser verlassen. Laut der New York Times hat die Feuerwalze auch den Freeway 405 erreicht. Die meistbefahrene Straße der USA musste daher in Richtung Norden bereits für mehrere Stunden gesperrt werden. Personen vor Ort können sich über eine interaktive Waldbrand-Karte der Behörden über aktive Feuer informieren.

Das Jahr 2017 hat den Bundesstaat Kalifornien besonders hart getroffen. Bei den verheerendsten Waldbränden in der Geschichte des Bundesstaates sind über 4.000 Quadratkilometer Land und mehr als 40 Menschen den Flammen zum Opfer gefallen. Mitten in der seit mehreren Jahren anhaltende Dürre bescherten Winterstürme Kalifornien im Frühjahr heftige Regenfälle und Überschwemmungen. Neben Erdrutschen, die unter anderem den Highway 1 schwer beschädigten, ließ das Wasser auch die Vegetation förmlich explodieren. Darauf folgte laut New York Times einer der heißesten Sommer der Geschichte. Die ausgedörrte Vegetation bietet nun einen explosiven Brennstoff für die Flammen.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.