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Kanaren kein Risikogebiet mehr: Reisewarnung aufgehoben

München, 14.05.2021 | 19:26 | soe

Die Kanaren gelten ab dem 16. Mai um 0 Uhr nicht mehr als Risikogebiet nach Einstufung des Robert Koch-Instituts. Aufgrund sinkender Corona-Inzidenzwerte wurde die zu Spanien gehörende Inselgruppe von der Risikoliste gestrichen, entsprechend entfällt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Ein Urlaub auf den Kanaren ist nun entspannt und ohne Quarantäne möglich.


teneriffa
Die Kanaren gelten ab dem 16. Mai nicht mehr als Corona-Risikogebiet.
In den vergangenen Wochen sanken die Corona-Infektionszahlen auf den Kanarischen Inseln stetig, nun folgt die erwartete Streichung von der Risikoliste des RKI. Der Archipel stuft seine Inseln bezüglich ihrer Risikokategorie in ein eigenes Ampelsystem ein. Die beiden höchsten Warnstufen Rot und Braun sind derzeit nicht vergeben. Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote befinden sich auf der zweitniedrigsten Stufe Gelb, alle übrigen Inseln auf der niedrigsten Warnstufe Grün. Erst in dieser Woche wurde die nächtliche Ausgangssperre auf allen Inseln abgeschafft.
 
Einreise auf die Kanarischen Inseln
 
Die Kanaren erlauben ausländischen Urlaubern die Einreise ohne Quarantäne. Dafür müssen Touristen aus Deutschland lediglich ein negatives, maximal 72 Stunden altes PCR- oder TMA-Testergebnis vorweisen. Anerkannt wird das Resultat digital oder in Papierform in den Sprachen Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch. Auch beim Check-in im Hotel wird die Vorlage des Testergebnisses noch einmal nötig. Touristen müssen sich auf den Kanaren verpflichtend die App „Radar COVID“ auf das Smartphone laden und dürfen sie frühestens 15 Tage nach der Abreise deaktivieren. Zudem fordert Spanien von Flugreisenden binnen 48 Stunden vor Einreise das Ausfüllen eines Formulars im Spain Travel Health Portal oder der zugehörigen App.
 
Rückreise nach Deutschland
 
Auch bei der Rückreise nach Deutschland wird für Kanaren-Urlauber keine generelle Quarantäne fällig, dies gilt schon seit Inkrafttreten der neuen Corona-Einreiseverordnung am 13. Mai. Von den Kanaren per Flugzeug Einreisende unterliegen jedoch weiterhin einer allgemeinen Testpflicht, die für sämtliche Flugreisen aus dem Ausland nach Deutschland greift. Ausnahmen hiervon gelten nur für genesene sowie vollständig geimpfte Personen. Das negative Testergebnis muss dem Beförderungsunternehmen vor dem Abflug vorgelegt werden, anerkannt werden neben PCR-, LAMP- und TMA-Tests auch von der WHO zugelassene Antigen-Schnelltests. Eine digitale Einreiseanmeldung ist bei der Rückkehr von den Kanaren künftig jedoch nicht mehr nötig.
 
Großbritannien ist wieder Risikogebiet
 
Erneut auf der Risikoliste steht ab kommendem Sonntag das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland inklusive der Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete. Diese Einstufung erfolgt trotz einer aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Infektionen je 100.00 Einwohner, da die zuerst in Indien nachgewiesene Mutante B.1.617.2 des Coronavirus zumindest eingeschränkt im Vereinigten Königreich auftritt und von der WHO als „besorgniserregend“ angesehen wird. Auch Sri Lanka wird neu als Risikogebiet eingestuft. Vom Sonderstatus eines Hochinzidenzgebiets auf den eines regulären Risikogebiets herabgestuft werden Bosnien und Herzegowina, Estland, Jordanien, Kosovo, Libanon, Nordmazedonien, die Palästinensischen Gebiete, Serbien sowie die Ukraine. Nepal gilt ab dem 16. Mai als Virusvarianten-Gebiet. Gute Nachrichten gibt es auf spanischem Boden neben den Kanaren auch für die autonome Stadt Ceuta, sie wird ebenfalls von der Risikoliste gestrichen.


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