Sie sind hier:

Kapstadt: Trinkwasserknappheit nach langanhaltender Dürre

München, 03.01.2018 | 14:21 | lvo

Die schlimmste Dürre seit 100 Jahren setzt Südafrika zu. Die Wasserversorgung in Kapstadt ist laut dem Branchenportal Biztravel daher drastisch reduziert worden. Dann droht „Stunde Null“: Die Stadtverwaltung muss das Wasser abstellen.


Südafrika: Kapstadt Western Cape
In Kapstadt wird nach der andauernden Dürre das Wasser knapp.
Aktuell dürfen Haushalte in Kapstadt nur noch 10.500 Liter Wasser statt der üblichen 20.000 Liter im Monat verbrauchen. Diese Ration muss fürs Trinken, Kochen, Putzen, Duschen und sogar für die Toilettenspülung reichen. Wer mehr verschwendet, dem drohen Bußgelder. Während in Deutschland pro Person mehr als 120 Liter Wasser am Tag verbraucht werden, müssen die Südafrikaner mit 87 Litern am Tag auskommen. Sollte es tatsächlich am 29. April zur „Stunde Null“ kommen, müssen die Bürger unter Aufsicht des Militärs ihr Wasser an zentralen Verteilungspunkten abholen. Pro Kopf würde es dann lediglich 25 Liter geben. Auch Unternehmen und Hotels wären dann betroffen und müssten den Betrieb einstellen.

Bereits im vergangenen Jahr gingen die Wasservorräte zur Neige, bevor die Regenzeit begann. Die Trockenzeit hat jedoch gerade erst begonnen, Regen wird erst ab Mai oder Juni erwartet.  Die Ursachen für die lang anhaltende Dürre liegen im Klimawandel. Das Westkap, die Provinz, in der Kapstadt liegt, wird seit Jahren zunehmend trockener. Zudem verursacht das Wetterphänomen El Niño extreme Dürre in der Region.

 

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.