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Mallorca: Erneut schwere Unwetter erwartet

München, 17.10.2018 | 09:15 | hze

Mallorca rüstet sich erneut für ein heftiges Unwetter. Der spanische Wetterdienst Aemet hat für den Donnerstag, 18. Oktober auf Mallorca und Ibiza die Warnstufe Gelb ausgerufen. Auf beiden Inseln muss ab den Mittagsstunden mit Gewittern und heftigen Regenfällen von bis zu 60 Litern gerechnet werden. Noch schlimmer könnte es die Festlandküste zwischen Girona und Valencia treffen. In einigen Regionen gilt hier sogar die zweithöchste Warnstufe Orange.


Hausdach im Regen
​Mallorca und großen Teilen der spanischen Mittelmeerküste drohen am Donnerstag und Freitag erneut heftige Regenfälle.
Laut Daten des Wetterdienstes Ventusky bildet sich im Laufe des Mittwochs über Tunesien und dem angrenzenden Mittelmeer ein gewaltiges Sturmtief und sorgt dort bereits heute für extreme Regenfälle. Im Laufe des Donnerstags erreicht das Sturmtief die Balearen und sorgt laut Aemet sowohl auf Ibiza als auch Mallorca zwischen 12 und 24 Uhr für Starkregen von 20 bis 60 Litern pro Quadratmeter.

Am frühen Abend erreicht die Schlechtwetterfront dann das spanische Festland, weshalb Aemet von Girona bis Gandia, südlich von Valencia, ebenfalls Warnungen vor schweren Unwettern herausgegeben hat. Am Donnerstag ist hier überall mit heftigen Niederschlägen von 30 bis 60 Litern pro Quadratmeter und Windböen der Stärke sieben zu rechnen. Für einige Regionen, zwischen Tarragona und Castellón de la Plana gilt sogar die zweithöchste Warnstufe Orange. Hier werden bis zu 100 Liter Regen erwartet. Die Unwetterwarnungen am spanischen Festland gelten laut Aemet auch am Freitag, 19. Oktober.

Erst vor wenigen Tagen war es auf Mallorca zu heftigen Überschwemmungen gekommen. Damals wurde kritisiert, dass der Wetterdienst erst viel zu spät eine Unwetterwarnung herausgegeben habe. Im Juli hatte zudem ein Mini-Tsunami Urlauber auf Mallorca beunruhigt. Durch ein seltenes Wetterphänomen überschwemmte das Meer am 17. Juli vor allem in Port d’Antratx sowie Port d’Alcúdia Strände und Häfen.

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