Sie sind hier:

Taifun Damrey: Tausende Urlauber sitzen in Vietnam fest

München, 08.11.2017 | 10:49 | hze

Vietnam kämpft mit den Folgen des schlimmsten Sturms seit 16 Jahren. Laut Medienberichten war Taifun Damrey am Samstagmorgen bei Nha Trang auf Land getroffen und hatte neben heftigem Wind für verheerende Überschwemmungen gesorgt. Rund 40.000 Menschen wurden evakuiert, trotzdem sind mindestens 89 Todesopfer zu beklagen, 18 werden laut Behörden noch vermisst. Aufgrund überfluteter Straßen sitzen Tausende Touristen in der Region fest.


Überschwemmung in asiatischem Dorf
Mit heftigen Regenfällen sorgte Taifun Damrey für Überschwemmungen in Vietnam. Tausende Touristen sitzen deshalb fest.
Da es laut einem Bericht der Baseler Zeitung noch bis Donnerstag weiterregnen soll, drohen die Dämme mehrerer Stauseen zu brechen, da diese bereits vollgelaufen sind. Der internationale Flughafen von Nha Trang konnte hingegen nach einer 14-stündigen Vollsperrung am Sonntag den Betrieb wieder aufnehmen. Aufgrund überfluteter Straßen und Siedlungen kommen Tausende Reisende aktuell jedoch nicht aus der Region heraus. Auch die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt von Hoi An stand am Montag rund vier Meter unter Wasser.

Obwohl Damrey in den Bergen von Vietnam das meiste seiner Kraft verloren hatte, sorgte das Unwetter am Sonntag und Montag auch im benachbarten Kambodscha für heftige Regenfälle. Anschließend zog das Tiefdruckgebiet über das offene Meer und sorgte auch im Westen Thailands und in Süd-Myanmar für starke Niederschläge. Bereits wenige Tage später trifft zudem der nächste Tropensturm das Urlaubsparadies. So hatte sich im Golf von Thailand ein weiteres Unwetter zusammengebraut, das am Dienstag und Mittwoch in Südthailand sowie den angrenzenden Festlandregionen Malaysias erneut für ausgiebige Regenfälle sorgt. Betroffen sind unter anderem die beliebten Touristenziele Phuket und Khao Lak in Thailand sowie malaysische Großstadt George Town. Letztere steht seit Sonntag ebenfalls unter Wasser, rund 2.000 Menschen mussten evakuiert werden.

Weitere Nachrichten über Reisen

Moschee in Istanbul
13.07.2020

Istanbul: Hagia Sophia wird Moschee

Die weltberühmte Touristenattraktion Hagia Sophia in Istanbul soll zur Moschee umgewandelt werden. Seit 85 Jahren war der charakteristische Kuppelbau ein Museum.
Edinburgh
10.07.2020

Keine Quarantäne mehr bei Reisen nach England und Schottland

Nach England schafft auch Schottland die Quarantänepflicht ab dem 10. Juli ab. Reisende müssen sich nur noch in Wales und Nordirland in Isolation begeben.
Finnland
10.07.2020

Finnland erlaubt Einreise ab 13. Juli

Finnland empfängt ab dem 13. Juli wieder ausländische Besucher. Das nordische Land hebt die Reisebeschränkungen dann für zahlreiche europäische Staaten auf.
Palma de Mallorca
10.07.2020

Mallorca erlässt Maskenpflicht in der Öffentlichkeit

Die balearischen Inseln verschärfen ab dem 13. Juli die Maskenpflicht. Der Mund-Nase-Schutz muss dann fast überall im öffentlichen Raum getragen werden.
Ägypten: Sharm el Sheikh Nuweiba Taba
09.07.2020

Ägypten: Urlauber-Hotline für Corona-Infos

Urlaubern in Ägypten steht künftig eine Info-Hotline zur Verfügung. Darüber erhalten Touristen sowohl Angaben zu Corona-Regelungen als auch Informationen über Öffnungszeiten und mehr.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.