Sie sind hier:

Taifun Lan: Japan drohen Überschwemmungen und Erdrutsche

München, 19.10.2017 | 10:27 | hze

Reisende in Japan müssen sich auf extremes Wetter gefasst machen. Laut dem Joint Typhoon Warning Center (JTWC) wird Wirbelsturm Lan ab Sonntag als Taifun der Kategorie Drei an der Südküste des Archipels vorbeiziehen und könnte am Dienstag bei Tokio auf Land treffen. Aufgrund Lans gewaltiger Ausmaße drohen großen Teilen Japans zerstörerische Winde von mehr als 200 Kilometer pro Stunde, Starkregen und Überschwemmungen.


Taifun Lan Tokio
Taifun Lan soll bis Kategorie Vier erreichen und könnte bei Tokio das japanische Festland streifen. © CIRA/RAMMB
So prognostizieren Wetterdienste den südlichen Inseln von Okinawa bis zu 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Auf dem japanischen Festland müssen die Küstenregionen mit rund 20 Liter Regen pro Quadratmeter rechnen. Heftige Winde dürften zudem das Meer meterhoch auftürmen. Da Starkregen aus dem Inland nicht ins Meer abfließen kann, drohen zudem großen Teilen Japans Überschwemmungen, darunter auch der Hauptstadt Tokio. Der Flugverkehr an einem der größten Airports der Welt dürfte Anfang der kommenden Woche ebenfalls massiv gestört werden. Es muss mit Hunderten Flugausfällen gerechnet werden.

Welchen Kurs Taifun Lan letztendlich einschlägt, lässt sich so weit im Voraus kaum exakt bestimmen. Zuletzt hatte das JTWC die Route des Wirbelsturms deutlich nach Osten korrigiert. Am Mittwoch hatten Wettermodelle noch nahegelegt, Taifun Lan könnte weiter südlich bei Kagoshima auf Land treffen. Neben Japan kämpfen aktuell auch Vietnam und Thailand mit Starkregen und Überschwemmungen. Schuld ist hier der ehemalige Taifun Khanun.

Weitere Nachrichten über Reisen

Die Altstadt von Zürich
27.03.2020

Schweiz schließt Grenze und verhängt Einreiseverbot

Die Schweiz hat ihre Grenzen für fast alle Ausländer geschlossen. Daneben hat auch Japan dichtgemacht. Mehrere Flughäfen schließen zudem für den Passagierbetrieb.
Palast in Bangkok
26.03.2020

Thailand schließt die Grenzen für Ausländer

Thailand schließt seine Grenzen für Staatsangehörige anderer Länder. Ab dem 26. März sind alle Einreisewege zu Land, zu Wasser und in der Luft für Ausländer dicht.
kanada alberta
25.03.2020

Kanada verlängert Einreisestopp bis Ende Juni

Kanada verlängert die verhängte Einreisesperre bis Ende Juni 2020. Damit dürfen in den kommenden drei Monaten keine Ausländer mehr in das nordamerikanische Land.
Stopp-Schild
24.03.2020

Spanien, Kuba und Hongkong verhängen Einreisestopp

Spanien, Kuba und Hongkong haben ihre Grenzen für Ausländer geschlossen. Personen ohne Aufenthaltsberechtigung dürfen für 14 beziehungsweise 30 Tage nicht mehr einreisen.
Freizeitparks: Achterbahnfahrten sind inklusive - doch Übernachtungen in parkeigenen Hotels sind teuer.
20.03.2020

Freizeitparks in Deutschland verschieben Saisonstart

Veranstaltungen sind abgesagt, soziale Kontakte sollen reduziert werden: Wegen der Corona-Krise sind nun auch die deutschen Freizeitparks gezwungen, ihren Saisonstart zu verschieben.