Thailand plant Verkürzung der visumfreien Aufenthaltsdauer

Thailand könnte die erst im Juli 2024 ausgeweitete visumfreie Aufenthaltsdauer bald wieder reduzieren. Wie die Bangkok Post berichtet, haben die zuständigen Behörden einer Verkürzung von 60 auf 30 Tage bereits zugestimmt. Hintergrund sind wachsende Bedenken über illegale Geschäftsaktivitäten unter Ausnutzung der Visumfreiheit. Eine offizielle Bestätigung der Regeländerung steht noch aus.
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Thailand könnte die visumfreie Aufenthaltsdauer bald auf 30 Tage verkürzen.
Thailand könnte bald die visumfreie Aufenthaltsdauer für Touristen auf 30 Tage verkürzen. Erst im Juli 2024 lockerte das Land die Einreisebestimmungen und ermöglichte unter anderem für Reisende aus Deutschland eine visumfreie Einreise für bis zu 60 Tage. Wie das thailändische Tourismus- und Sportministerium nun bestätigt, haben die zuständigen Behörden dem Vorschlag einer Verkürzung bereits grundsätzlich zugestimmt. Offiziell verkündet wurde die Regeländerung allerdings noch nicht.
 
Auswirkungen auf den Tourismussektor
 
Die mögliche Regeländerung trifft Reisende, die sich für längere Zeit in Thailand aufhalten. Während Hoteliers in Phuket gelassen reagieren, da die meisten Gäste ohnehin nur zwei Wochen bleiben, könnte die Reduzierung vor allem den Markt für langfristige Mietunterkünfte beeinflussen​. Eine endgültige Entscheidung zur Umsetzung der neuen Regelung wird in den kommenden Wochen erwartet. Die 2024 eingeführte 60-Tage-Regelung hatte zum Ziel, den Tourismus zu fördern. Doch nun gibt es Bedenken, dass einige Personen diese Möglichkeit nutzen, um illegal im Land zu arbeiten oder unerlaubte Geschäfte zu betreiben.